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Polizei kontrolliert Beleuchtung am Rad

Fahrradkontrollwoche Kiel Polizei kontrolliert Beleuchtung am Rad

Diese Woche hat die Polizei in Kiel und dem Kreis Plön einen besonderen Fokus: Die Beamten kontrollierten am Dienstag Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit an der Hörnbrücke in Kiel. Die erste Bilanz der Polizei war positiv. Es gibt weitere Kontrollen.

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Kritischer Blick: Funktioniert alles? Die Polizei kontrolliert in dieser Woche in Kiel und dem Kreis Plön verstärkt Fahrradfahrer.

Quelle: Frank Peter

Kiel. "Viele sind heute mit intakter Beleuchtung unterwegs", berichtete Stefan Kalinowski, Verkehrsexperte der Polizeidirektion Kiel. Neben Nabendynamos trage dazu auch der inzwischen erlaubte Batteriebetrieb vom Licht am Rad bei. Schon um sieben Uhr morgens kontrollierten Kalinowski und 20 Beamte, darunter Polizeianwärter und Polizisten des 2. Reviers in Kiel, an der Hörnbrücke zwischen den Lokalen Vapiano und Blauer Engel die Fahrradfahrer. Höchstens 20 Mängel hätten sie innerhalb einer Stunde festgestellt. Für das hohe Verkehrsaufkommen sehr wenig, so Kalinowski: "Das waren Einzelfälle."

"Die Leute fahren hier jeden Tag", erkannte der Polizist sofort: Beleuchtung, Helme und Warnwesten seien daher häufig sichtbar. Im Laufe der Woche werde die Polizei wie jedes Jahr an vielen weiteren Radwegen stehen, die Fahrer anhalten und überprüfen. Eine Neuerung gab es aber bereits: "Wir hatten zwei Beamte in Zivil auf E-Bikes dabei", erläuterte Kalinowski. Als "Verfolgungsfahrzeug" könnten diese eine Hilfe beim Stellen mutmaßlicher Fahrraddiebe sein. Einmal hätten sie am Dienstag gleich eingreifen müssen, als sich ein Radfahrer aus dem Staub machen wollte. Als die Beamten ihn eingeholt hatten, stellte sich aber heraus, "dass er einfach keine Lust auf Kontrolle hatte", so Kalinowski.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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