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Polizei sucht Anrufer

Falscher Bombenalarm im Seniorenheim Polizei sucht Anrufer

Aufregung im Seniorenheim: Ein anonymer Anrufer droht mit einer Bombe. Das Heim wird evakuiert, mehr als 100 Bewohner müssen zeitweise in einer Turnhalle unterkommen.

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Nach dem falschen Bombenalarm sucht die Polizei den Anrufer.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Symbolfoto)

Pinneberg. Nach der Evakuierung eines Seniorenheims in Pinneberg wegen einer Bombendrohung hat die Polizei am Sonntag die Ermittlungen fortgesetzt. Es werde weiter nach dem Anrufer gesucht, sagte ein Polizeisprecher. Die rund 100 Senioren waren am Freitag nach dem Drohanruf zunächst mit Bussen in eine nahegelegene Sporthalle gebracht worden. „Es war extrem schwierig, insbesondere bettlägerige Bewohner ins Freie zu bringen und adäquat unterzubringen“, hatte ein Polizeisprecher am Freitag gesagt.

Für die Betreuung der Senioren wurden zusätzlich mehrere Notfallseelsorger eingesetzt. Ein Bewohner wurde aufgrund einer Erkrankung in ein Krankenhaus gebracht, wie der Rettungsdienst berichtete.

Die Polizei hatte das gesamte Gebiet weiträumig abgesperrt. Mit Spürhunden wurde das Gebäude nach Sprengstoff abgesucht - ohne Ergebnis. „Es wurde kein Sprengsatz gefunden“, sagte der Sprecher. Gegen den zunächst unbekannten Anrufer werde wegen „Störung des öffentlichen Friedens“ ermittelt. Sollte er identifiziert werden, drohten ihm zudem Schadenersatzforderungen „im hohen sechsstelligen Bereich“. Daraufhin kehrten die Bewohner wieder zurück in ihr Heim.

Ein Anrufer hatte nach Polizeiangaben einer Mitarbeiterin des Wohnheims gesagt, dass dort demnächst eine Bombe explodieren werde.

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