16 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Über 380.000 Schüler bekommen Zeugnisse

Ferienbeginn in Schleswig-Holstein Über 380.000 Schüler bekommen Zeugnisse

Zeugnisse am Freitag, dann sechs Wochen ohne Schule — in Schleswig-Holstein beginnen die Ferien. Für das nächste Jahr stehen Veränderungen bei Zeugnissen und Lehrplänen an.

Voriger Artikel
Zwei Verletzte durch eine Explosion
Nächster Artikel
Güterzug stößt mit Rinderherde zusammen

In Schleswig-Holstein erhalten die Schüler am Freitag Zeugnisse. Danach beginnen die Ferien.

Quelle: Patrick Pleul/dpa

Kiel. Endlich Ferien! Mehr als 380000 Schüler in Schleswig-Holstein haben diesen Moment sehnlich erwartet. Am Freitag ist es nach der Zeugnisausgabe endlich soweit. Nach Angaben des Bildungsministeriums lernten im zu Ende gehenden Schuljahr 289 072 Mädchen und Jungen an allgemeinbildenden sowie 91 341 an Berufsschulen im Norden. Prognosen für die Zahlen des kommenden Schuljahres wollte das Ministerium noch nicht geben. Eine Bilanz für ihr erstes Jahr im Amt wird Ministerin Britta Ernst (SPD) voraussichtlich im September geben.

Endgültig Lebewohl sagen der Schule 9940 Abiturienten. 111 von ihnen erreichten sogar die Bestnote 1,0. Mit 2,48 blieb die landesweite Durchschnittsnote auf dem Niveau der vergangenen Jahre.

Für das Schuljahr 2015/2016 kündigte das Bildungsministerium die Einstellung von 200 neuen Lehrern an. Insgesamt sollen bis Ende 2017 728 Stellen geschaffen werden. Außerdem werden sogenannte Fachanforderungen die bisherigen Lernpläne in acht Fächern ersetzen. Sie enthalten die Kerninhalte der Fächer und beschreiben die von den Schülern geforderten Kompetenzen. Fachanforderungen gelten seit dem letzten Schuljahr bereits für Deutsch, Mathe, Englisch und die Naturwissenschaften.

Neu für die Grundschulen werden im nächsten Schuljahr standardisierte Kompetenzzeugnisse sein. Diese können freiwillig von jenen Schulen verwendet werden, die ihren Schülern keine Ziffernoten geben. Innerhalb von drei Jahren sollen diese Zeugnisse für sie verpflichtend werden.

Bei Zeugnis-Kummer hilft auch in diesem Jahr wieder das Sorgentelefon des Kinderschutzbundes weiter. Eltern können sich unter 0800/1110550 Rat holen, Schüler nachmittags unter der kostenfreien Nummer 0800/1110333.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Schleswig-Holstein 2/3