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Condor-Bergung hat begonnen

Fehmarn Condor-Bergung hat begonnen

Die Bergung des vor Fehmarn gesunkenen Fischkutters „Condor“ hat am Sonntagmorgen begonnen. Der dänische Schwimmkran  „Sanne A“ soll das Wrack im Laufe des Nachmittags heben und dann anschließend nach Rostock bringen.

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Die Bergungsstelle östlich von Fehmarn wird von dem Polizeiboot „Staberhuk“ aus Heiligenhafen und dem Mehrzweckschiff „Scharhörn“ aus Kiel gesichert.

Quelle: Frank Behling

Fehmarn. Das Kieler Mehrzweckschiff "Scharhörn" sichert die Arbeiten und ist als Führungsplattform vor Ort. Durch die  Bergung erhofft sich die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung weitere Erkenntnisse über den Untergang des hölzernen Kutters. Die Ermittlungen konzentrieren sich dabei auf die Beladung, das Fanggeschirr und den Zustand des  Kutters.  Die Ermittler wollen durch die Auswertung der Spuren an Bord die letzten Minuten vor dem Untergang rekonstruieren. Der Bericht der Hamburger Ermittler soll innerhalb eines Jahres veröffentlicht werden.  

Die „Condor“ war am 6. Februar zunächst als vermisst gemeldet worden, weil sie nicht in den Heimathafen Burgstaaken auf Fehmarn zurückkehrte. Bei einer Suchaktion mit mehreren Schiffen und Hubschraubern wurden am Abend des 5. Februar die beiden Besatzungsmitglieder östlich von Fehmarn tot im Wasser treibend gefunden. Das Wrack ortete anschließend das Spezialschiff „Deneb“ des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrograhie. Bei einer ersten Taucheruntersuchung durch die Polizei und Staatsanwaltschaft hatten sich keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben.

Die  1943 gebaute „Condor“ ist 16 Meter lang und wiegt etwa 30 Tonnen. Der Schwimmkran „Sanne A“ soll das Wrack nach dem Heben sichern und für den Transport nach Rostock vorbereiten. Die Bergungsstelle östlich von Fehmarn wird von dem Polizeiboot „Staberhuk“ aus Heiligenhafen und dem Mehrzweckschiff „Scharhörn“ aus Kiel gesichert.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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