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Tipps zum Campen und Feiern

Festivalsaison 2016 Tipps zum Campen und Feiern

Zelten, Feiern und Musik hören mit Freunden: Ab Mai finden in Schleswig-Holstein die ersten Festivals statt. Damit das Campingwochenende ein voller Erfolg wird, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, die Neulingen und Urgesteinen bei der Planung helfen.

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Partystimmung, Livemusik und im besten Fall gutes Wetter gehören zum perfekten Festival.

Quelle: imago

Die Qual der Wahl

Bevor es auf´s Festival gehen kann, muss man sich natürlich für eine der vielen Veranstaltungen entscheiden. Eine Auswahl der Festivals im hohen Norden, für die es noch Karten gibt, zeigt diese interaktive Karte. Natürlich gibt es auch noch weitere Auswahlmöglichkeiten, für die man längere Anfahrtswege in Kauf nehmen muss, wie Rock im Park, Taubertal oder Roskilde.

Vorher informieren, statt meckern

Nicht alle Festivals haben dieselben Regeln. Einige Campinggelände kann man mit dem Auto befahren, andere erreicht man nur zu Fuß. Auch Generatoren sind auf vielen Plätzen nicht gestattet. Um böse Überaschungen zu vermeiden, sollte man also lieber kurz auf der Internetseite der Veranstaltung vorbeischauen. Glasflaschen sind sinnvollerweise fast immer tabu.

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Die Platzwahl

Auf den ersten Blick erscheint es praktisch, in der Nähe der Toiletten zu campen. Doch spätestens, wenn der Entleerungswagen am nächsten Morgen während des Frühstücks seine Arbeit beginnt, wird jeder sich wünschen, sein Zelt woanders aufgeschlagen zu haben. Auch Zäune sollte man meiden, denn die sind das inoffizielle Pissoir eines jeden Festivals.

Einige Veranstalter bieten Green Camping an. Was als spießig verrufen ist, ist eigentlich der perfekte Ort zum Zelten. Es ist ruhiger und sauberer als auf den gängigen Plätzen. Wer Remmidemmi möchte, geht einfach auf den Campingplatz nebenan und kehrt nachts in sein ruhiges Green-Camping-Paradies zurück.

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Nicht stylisch, aber praktisch

Auf den ersten Blick sieht man mit einer Gürteltasche zwar wunderlich aus, aber spätestens wenn man Geld, Handy, Desinfektionsspray und Snacks aus der Tasche zaubert, überzeugt man auch die Ungläubigen. Beim Tanzen stört die Tasche nicht und weil sie direkt am Körper festgemacht wird, kann man sie auch nicht verlieren.

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Richtig packen

Wertsachen sowie übermäßig viele Stylingprodukte haben auf Festivals nichts verloren, Socken hingegen kann man vor allem bei schlechtem Wetter kaum genug haben.

Nachts kann es im Zelt ziemlich kalt werden, doch sobald die Sonne aufgeht, wird es warm. Daher ist es praktisch, mehrere Lagen anzuziehen. So bleibt man nachts warm und kann morgens immer eine Schicht ablegen und weiterschlafen. Neben der Kleidung für jeden Anlass, sind Feuchtücher, Deo und Trockenshampoo praktisch, wenn man auf die Dusche verzichten will. Zahnbürste, Pflaster und eine kleine Notapotheke sollten nie fehlen.

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Desinfektionsspray!

Dixi-Klos sind die Schattenseite jedes noch so sonnigen Festivals. Und selbst, wenn man die Reinigungszeiten noch so gut studiert, können ein paar Spritzer Desinfektionsspray nicht schaden. Desinfektionsgel für die Hände verschafft nicht nur nach dem Toilettengang ein frisches Gefühl.

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Es muss nicht alles smart sein

Man muss auf einem Festival nicht seine Mails lesen oder auf Facebook rumhängen. Also kann man das Smartphone getrost zu Hause lassen und und lieber ein altes Handy aus der Schublade kramen. Bei denen hält der Akku sowieso länger und wenn es verschwindet, geht die Welt nicht unter. Fotofans können eine Einwegkamera einpacken, um die schönsten Momente festzuhalten.

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Investieren

Eine gute Regenjacke ist die halbe Miete. Wer nicht wie von der Tarantel gestochen im Regenguss an den Stand eines x-beliebigen Telefonanbieters oder Bierherstellers rennen möchte, um einen dieser schrecklich geschnittenen und kreischend bunten Billigponchos abzugreifen, investiert in eine gute Regenjacke. Im besten Fall in Kombination mit ein paar Gummistiefeln oder anderen wasserdichten Schuhen. Falls doch die Sonne scheinen sollte, helfen Sonnencreme und Kopfbedeckung.

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Timetable nicht vergessen

In erster Linie geht man zum Festival, um sich Bands anzusehen. Doch im Festivaltrubel kann man schon einmal vergessen, wen man sich eigentlich ansehen wollte. Es hilft also, vorab den Zeitplan zu studieren und sich anzustreichen, was man an dem Tag nicht verpassen darf.

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Essen und Trinken

Bananen sind der beste Festivalsnack. Punkt! Praktischerweise ist dieses Obst schon perfekt verpackt und liefert Energie für den Tag. Außerdem eignen sich Müsliriegel und Cracker. Die passen perfekt in die Gürteltasche und stillen den Hunger auf dem Festivalgelände. Wer keine Lust auf Dosenfutter hat, kann kleine Nudeln und fertiges Pesto im Glas mitnehmen. Die Nudeln müssen nur vier bis fünf Minuten kochen und können mit dem Pesto direkt aus dem Topf gegessen werden. Auf jeden Fall sollte man reichlich unalkoholische Getränke mitnehmen. Pulverkaffee und Energiedrinks geben Power, aber auch ein paar Flaschen Wasser sollten im Camp bereitstehen.

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Kalte Getränke

Die sicherste und einfachste Methode für kalte Getränke auf einem Festival ist das Eingraben. Einfach mit einem Klappspaten ein circa 50 Centimeter tiefes Loch graben und die Getränke hineinlegen. Danach wieder mit Erde bedecken und am besten etwas als Markierung draufstellen. Trockeneis ist zwar günstig und effektiv, kann aber die Dosen wegen der starken Kälte zum Platzen bringen. Hier ist also Vorsicht geboten.

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Spießig, aber geil

Man muss nicht gleich eine gesamte Wohnzimmereinrichtung mit zum Festival schleppen, aber ein paar Campingsstühle und im höchsten Luxus ein Klapptisch erleichtern das Zusammenleben im Camp. Besonders wichtig: Genug Stühle für alle mitnehmen, sonst gibt es Revierkämpfe. Außerdem sollte man die Stühle nachts ins Vorzelt stellen, denn da schlagen die fiesen Klapptstuhldiebe gerne zu.

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Es lebe das Panzertape

Flaschen und Dosen sind auf dem Konzertgelände oft verboten. Deshalb ist die Tetra-Pak-Panzertape-Taschen-Kombo eine der besten Festivalerfindungen überhaupt, wenn man nicht sein ganzes Geld am Getränkestand ausgeben möchte.

Dazu wird mit Klebeband eine beliebig lange Trageschlaufe am Getränkepaket festgekleben und rund um das Tetrapak ein paar mal zur Fixierung umklebt. Fertig ist der Drink für zwischendurch.

Es gibt auch sonst kaum ein Problem, das nicht mit Panzertape gelöst werden kann. Loch im Zelt: Panzertape! Gürteltasche kaputt: Panzertape! Pavillion eingeknickt: Panzertape! Die Nachbarn singen laut Helene Fischer: Panzertape!

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Eine Frage der Orientierung

Das Allerallerallerwichtigste ist, den Weg zum Zelt zu finden. Ob man nun eine Fahne hisst, Leuchtraketen abschießt oder sich den Weg einfach gut einprägt: Hauptsache man findet nach Hause! Wenn man im Hellen zum Festivalgelände geht, sieht nämlich alles so einfach aus. Doch nachts sind nicht nur alle Katzen grau. Falls man sich total verlaufen hat, kann man sich notfalls bis zum Morgengrauen mit den Besuchern aus dem anderen Camp anfreunden, um nach Sonnenaufgang festzustellen, dass es sich um die Nachbarn handelt.

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Ein Artikel von
Kerstin Tietgen
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