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Feuer zerstört Unterkunft für Leiharbeiter

Ahrensburg Feuer zerstört Unterkunft für Leiharbeiter

Fast 90 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um einen schweren Brand in einer Arbeiter-Unterkunft in Ahrensburg zu löschen. Verletzt wurde niemand. Die Rauchwolke war noch bis Hamburg zu sehen.

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 In Ahrensburg ist eine Unterkunft für Leiharbeiter niedergebrannt.

Quelle: tak

Ahrensburg. Eine Unterkunft für polnische Leiharbeiter ist in Ahrensburg im Kreis Stormarn komplett ausgebrannt. Die Ursache für den Brand am Sonntagabend sei ein technischer Defekt gewesen, teilte eine Polizeisprecherin am Montag mit. Zur Höhe des Sachschadens gab es zunächst keine Angaben. Niemand wurde verletzt.

Das etwa 25 mal 15 Meter große Gebäude – ein Flachdach-Pavillon aus den 1970er Jahren – wurde nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensburg gewöhnlich von zehn polnischen Handwerkern bewohnt, die Erdkabel fürs schnelle Internet in Stormarn verlegen.

Bei Ausbruch des Feuers befanden sich drei Handwerker dort, die anderen waren auf Heimaturlaub. Wie die Feuerwehr mitteilte, saßen die Männer vor der Unterkunft beim Abendbrot, als gegen 19.00 Uhr plötzlich die Rauchmelder im Gebäude auslösten und Minuten später Flammen aus dem Pavillon loderten. Unverzüglich alarmierten sie über Handy die Feuerwehr. Das Feuer habe sich in dem mit Leichtbauwänden unterteilten Pavillon so rasch ausgebreitet, dass die Männer das Gebäude nicht einmal mehr betreten konnten, um ihre persönliche Habe zu retten, hieß es.

Erst nach drei Stunden war der Brand gelöscht

Fünf Feuerwehren aus der Umgebung mit 88 Einsatzkräften konnten den Brand den Angaben zufolge zwar schnell unter Kontrolle bringen. Endgültig gelöscht war das Feuer jedoch erst nach rund drei Stunden.

Die Rauchwolke war noch in Hamburg zu sehen. Deshalb hätte auch die Hamburger Feuerwehr zunächst Alarm ausgelöst, sagte der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensburg, Jan Haarländer. Die Kameraden aus Hamburg hätten jedoch nicht eingebunden werden müssen.

Die Flammen zerstörten zwölf durch Leichtbauwände abgetrennte Zimmer sowie Aufenthalts- und Sozialräume. Die aufwendigen Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis nach Mitternacht. Die betroffenen Handwerker wurden in Pensionen untergebracht.

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