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Stadt Flensburg billigt Räumung

Luftschlossfabrik Stadt Flensburg billigt Räumung

Der Räumung des autonomen Kulturzentrum Luftschlossfabrik in Flensburg steht politisch nichts mehr entgegen. Die Grünen haben am Dienstag im Hauptausschuss einen Antrag zurückgezogen, wonach die drohende Räumung zunächst ausgesetzt werden solle.

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Das Gelände des Kulturzentrums der Luftschlossfabrik.

Quelle: Lukas Schulze/ dpa

Flensburg. „Wir wollen verhindern, dass der Antrag abgelehnt wird“, begründete die Fraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner diesen Schritt, nachdem die Aussprache ergab, dass eine Mehrheit unwahrscheinlich ist. Flensburgs Oberbürgermeister Simon Faber (SSW) hatte zuvor gesagt, er hätte einen entsprechenden Beschluss angefochten, da es zu der Frage ein gültiges Gerichtsurteil sowie ein anderslautendes Votum der Vollversammlung des Rats gebe. Seit Montag kann geräumt werden.

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„Wir haben diesen Ausgang befürchtet“, sagte eine Sprecherin der Gruppe Libertäres Kulturkollektiv Luftschlossfabrik. Rund ein Dutzend überwiegend jüngerer Menschen nutzt seit etwa zwei Jahren Gebäude und Gelände ohne Genehmigung. Ursprünglich sollte auf dem Gelände am Harniskai eine Firma für Flugboote siedeln. Anschließend lag es auch wegen Rechtsstreitigkeiten zwischen Stadt und Pächter brach.

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Luftschlossfabrik in Flensburg
Foto: Gegen Polizeibeamte wurden die Ermittlungen eingestellt, gegen Autonome gab es einige Strafbefehle.

Autonome und Polizisten liefern sich heftige Auseinadersetzungen, 17 Menschen werden festgenommen. Juristisch bleibt die Räumung eines Flensburger Kulturzentrums "Luftschlossfabrik" in den meisten Fällen folgenlos. Nur ein paar Autonome erhalten Strafbefehle.

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