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Flüchtlinge auch über Weihnachten gerettet

Einsatz im Mittelmeer Flüchtlinge auch über Weihnachten gerettet

Die Deutsche Marine hat auch über Weihnachten Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Die Besatzung des Einsatzgruppenversorgers „Berlin“ rettete im Rahmen der Operation Sophia vor der libyschen Küste 121 Menschen aus einem seeuntüchtigen Schlauchboot.

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Auch an Weihnachten wurden wieder Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet.

Quelle: Marine

Kiel. Wie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam mitteilte, hatte ein spanisches Aufklärungsflugzeug das Schlauchboot am Donnerstag gegen 8 Uhr entdeckt und die Position dem Rettungszentrum der italienischen Küstenwache in Rom gemeldet. Von dort aus wurde der deutsche Versorger alarmiert. Die  „Berlin“ erreichte kurz darauf das Boot. In einem eingespielten Verfahren konnten innerhalb kurzer Zeit alle 121 Menschen, darunter aus drei Kinder,  sicher  aus dem Boot auf die „Berlin“ übernommen werden.

Nach kurzer Versorgung wurden alle 121 Menschen noch am selben Nachmittag gegen 14.50 Uhr an das italienische Küstenwachschiff „Corsi“ übergeben. Dieses Schiff brachte alle Flüchtlinge in den italienischen Hafen Reggio de Calabria an der Seestraße von Messina.  Die „Berlin“ blieb weiter auf Station im Seegebiet vor der libyschen Küste.  

Die Deutsche Marine ist über Weihnachten mit zwei Einheiten im Einsatzgebiet der Operation Sophia.  Zusammen mit der in Wilhelmshaven beheimateten „Berlin“ ist aus Kiel der Minenjäger „Weilheim“ vor Ort. Das 54 Meter lange Boot konnte die Weihnachtstage im Hafen verbringen. Es liegt seit Montag im Hafen La Valetta auf Malta.

Seit dem 7. Mai 2015 haben die Einheiten  der Deutschen Marine 9874 Menschen gerettet, so das Einsatzführungskommando.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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Minenjagdboot aus Kiel
Foto: Die Besatzung der "Weilheim" wurde von Angehörigen von der Levensauer Hochbrücke aus mit Bannern begrüßt.

Das Minenjagdboot „Weilheim“ ist wieder daheim. Am Sonnabend kurz nach 18 Uhr verließ das Minenjagdboot nach 18000 Seemeilen die Holtenauer Schleusen und lief in die Kieler Förde ein. Das 54 Meter lange Boot hatte unter den Flaggen der Nato und der EU umgerechnet fast 33000 Kilometer zurückgelegt.

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