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Land sitzt auf 20000 Matratzen

Flüchtlingsunterkünfte Land sitzt auf 20000 Matratzen

Weil immer weniger Flüchtlinge nach Schleswig-Holstein kommen, werden Tausende Einrichtungsgegenstände – zum Teil neu und originalverpackt – nicht benötigt. In Boostedt und Seeth stapeln sich mehr als 6000 Doppelstockbetten, 20000 Matratzen, Tische, Stühle und Bettwäsche-Sets.

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13 Millionen Euro gab das Land für Inventar in den Flüchtlingsunterkünften aus. Vieles davon wurde nie gebraucht.

Quelle: fpr: Frank Peter

Kiel. Von August 2015 bis April 2016 kaufte das Land Inventar im Wert von 13,6 Millionen Euro – Bettwäsche-Sets und Hygieneartikel nicht eingerechnet. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Heiner Garg hervor. Vieles von diesem Inventar hat seinen Zweck nie erfüllt: Es gab mehr Betten als Flüchtlinge, die darin schlafen sollten. So hat das Land 46200 Matratzen im Wert von 3,1 Millionen Euro gekauft. 1002 Matratzen wurden mittlerweile weiter verkauft, 20000 Matratzen – originalverpackte Neuware – lagern aber derzeit ein.

Nicht mehr benötigtes Inventar soll nach Möglichkeit veräußert werden, heißt es vom Land. Bisher seien Einnahmen in Höhe von rund 100000 Euro erzielt worden.

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Ein Artikel von
Alev Doğan
Volontärin

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