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Hamburger Frachter sucht Egyptair-Maschine

Flugzeugabsturz Hamburger Frachter sucht Egyptair-Maschine

An der Suchaktion nach dem vermissten ägyptischen Passagierflugzeug ist im Mittelmeer auch ein Hamburger Frachter beteiligt. Die „Sofia Express“ der Reederei Hapag-Lloyd befindet sich im Suchgebiet. „Der Kapitän hat um 8.19 Uhr die Information erhalten und sofort den Kurs geändert“,  bestätigt Nils Haupt von der Reederei Hapag-Lloyd.

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Bei der Suche nach dem verschwundenen Flugzeug ist auch ein Hamburger Schiff aktiv.

Quelle: Frank Behling

Hamburg. Der 335 Meter lange Frachter  ist auf der Reise mit Containern von Singapur nach Savanna in den USA. Nach der Passage des Suezkanals hatte der Frachter in der Nacht das Seegebiet passiert, in dem das Flugzeug zuletzt geortet worden war.  Als am Morgen die Suchaktion gestartet wurde, hatten die ägyptischen Behörden auch den Kapitän der „Sofia Express“ angesprochen und um Hilfe bei der Suche gebeten.

An der Suche nach dem Flugzeug beteiligen sich inzwischen rund ein Dutzend Schiffe im Mittelmeer.  Neben der „Sofia Express“ ist auch der bei HDW in Kiel gebaute Frachter „MSC Caitlin“ der Schweizer Containerreederei MSC  in dem Suchgebiet unterwegs.

Wie lange die Suchaktion andauert, ist bislang noch nicht klar. Die „Sofia Express“ ist bis auf weiteres in dem Suchgebiet. Das 93750 BRZ große  Schiff wurde 2010 in Korea bei Hyundai Heavy Industries gebaut und pendelt zur Zeit zwischen Asien und Nordamerika.  An Bord ist Platz für 8580 Container.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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Ägyptisches Militär
Ein Airbus A320 der Egyptair auf dem Flughafen Brüssel-Zaventem. Eine Maschine gleichen Typs verschwand auf einem Flug von Paris nach Kairo vom Radarschirm. 

Das ägyptische Militär hat nach eigenen Angaben Wrackteile der ins Mittelmeer gestürzten Egyptair-Maschine gefunden. Die Überreste sowie persönliche Gegenstände von Insassen seien rund 290 Kilometer vor der Küstenstadt Alexandria geortet worden, teilte ein Militärsprecher heute auf Facebook mit.

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