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225000 Euro: Rückenwind für neue Projekte

Förderstiftung unterstützt UKSH 225000 Euro: Rückenwind für neue Projekte

Erstmals in Deutschland setzt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des UKSH kleine Roboter ein, um den jungen Patienten den Krankenhausalltag zu erleichtern.

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Die Förderstiftung des Uni-Klinikums unterstützt viele Projekte mit mehr als 20 000 Euro. Die erfolgreichen Antragsteller sind (von links) Dr. Ulrich Lützen, Dr. Mario W. Kramer, Dr. Maaz Zuhayra, Dr. Julian P. Struck, Uta Knöchel, Prof. Walter Maetzler und Ines Haas. Es gratulieren Prof. Jens Scholz, Alexander Eck und Pit Horst.

Quelle: UKSH

Kiel. In der Klinik für Nuklearmedizin können demnächst innovative, nicht käuflich erhältliche Radiopharmaka aufbereitet werden, die für die Diagnose und Behandlung verschiedener Krebstumore eine wichtige Rolle spielen. Und als erstes Klinikum in Norddeutschland wird das UKSH eine neuartige Technologie einsetzen, die es ermöglicht, genetische Veränderungen bei schwerstkranken Kindern mit Blutkrebs akkurat zu identifizieren. Das sind nur drei von sieben Projekten, die durch die Förderstiftung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein mit Summen zwischen 5000 und knapp 70000 Euro unterstützt werden. Insgesamt wurden auf den achten Vorstands- und Kuratoriumssitzungen in Kiel und Lübeck Anträge im Gesamtwert von 225000 Euro genehmigt.

 Seit 2013 wurden damit bereits 35 Medizinprojekte zur Stärkung der Universitätsmedizin mit einer Gesamtsumme von mehr als 860000 Euro gefördert. Mit der Wankendorfer Baugenossenschaft und den Kieler Nachrichten wurden zudem zwei neue Kuratoriumsmitglieder in die Förderstiftungsgemeinschaft aufgenommen.

 „Diese wertvolle Unterstützung der Universitätsmedizin zeigt die Wertschätzung des UKSH und damit der Expertise sowie des Einsatzes unserer mehr als 12500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, sagte der Vorstands-Chef des UKSH, Jens Scholz. Scholz dankte den Kuratoren besonders. „Sie übernehmen als Vorbild jedes Jahr gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen, die der Universitätsmedizin dringend bedürfen.“

 „Als Kieler Nachrichten sind wir der Region im Norden und den Menschen in unserem Bundesland sehr verbunden. Das UKSH leistet mit seinen Expertenteams einen wichtigen Beitrag für unsere Gesundheitsversorgung. Daher unterstützen wir sehr gern als Kurator die für uns alle wichtige universitäre medizinische Maximalversorgung“, erklärte Christian Heinrich, Mehrheitsgesellschafter des Kieler Medienhauses. Persönlich gefalle ihm besonders die Möglichkeit, innovative medizinische Projekte mit fördern zu können, die sonst kaum eine Chance hätten, umgesetzt zu werden. „Die Philosophie der Wankendorfer Baugenossenschaft lautet: Für die Menschen im Land. Auch dem UKSH liegt das Wohl der Menschen im besonderen Maße am Herzen. Die Aktivitäten des UKSH passen folglich ideal zu unserer Firmenphilosophie“, sagte Dr. Ulrik Schlenz, Vorstand der Wankendorfer Baugenossenschaft.

 Die Unterstützergemeinschaft kommt in zwei bis vier Veranstaltungen pro Jahr zusammen und erhält besondere Einblicke in die Medizin des UKSH. Analog der Stiftungssatzung und der Förderrichtlinien entscheiden die Kuratoren über die Vergabe ihrer Zuwendungen. „Ein exzellentes Klinikum wie das UKSH verdient es, von den Bürgern und Unternehmen des Landes unterstützt zu werden“, sagt Alexander Eck, Vorstandsvorsitzender der Förderstiftung, im Namen aller Kuratoren.

 Gegründet wurde die Stiftung im Mai 2013. Die Kuratoren-Gemeinschaft besteht derzeit aus 17 Privatpersonen und 22 Unternehmen. Zweck der Stiftung ist die Beschaffung von Mitteln zur Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Humanmedizin, zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens sowie der öffentlichen Gesundheitspflege in Schleswig-Holstein zugunsten des Universitätsklinikums.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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