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Frachter rammte Forellenaufzucht

Kleiner Belt Frachter rammte Forellenaufzucht

Wer sich bislang Sorgen um das Nahrungsangebot der Delfine in der Ostsee im kommenden Winter gemacht hat, kann aufatmen. Der Frachter „Karmel“ steht unter Verdacht, am Montag eine Zuchtanlage mit mehreren Käfigen voller Regenbogenforellen im Kleinen Belt gerammt und teilweise zerstört zu haben.

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Der Frachter "Karmel" verhalf zehntausenden Forellen zur Freiheit.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Dabei sollen nach dänischen Medienberichten 70000 bis 80000 Meerforellen mit einem Wert von über einer Million entkommen sein. Die Tiere seien ausgewachsen gewesen und sollten in den kommenden zwei Wochen geschlachtet werden, hieß es.

Die Polizei hat den Frachter untersucht und keine Schäden festgestellt. Das Schiff ist inzwischen im dänischen Hafen Kolding eingetroffen. Die Fischaufzuchtanlage nahe der kleinen Insel wurde durch die Havarie zu einem Drittel zerstört. Die Reste der Fischgehege mussten eingeschleppt werden.

Der 90 Meter lange Frachter fährt unter der Flagge von Malta für eine Reederei aus Estland. Er hatte zum Unglückzeitpunkt Holz aus Kaliningrad für Kolding geladen. Die Weiterfahrt wurde bis zur Klärung der Ursache der Havarie zunächst untersagt. 

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Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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