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Drei Kegelrobben-Heuler in Seehundstation

Friedrichskoog Drei Kegelrobben-Heuler in Seehundstation

Mit der Hauptgeburtszeit bei den Kegelrobben im Winter sind auch die ersten von ihren Müttern getrennten Robbenbabys in der Seehundstation Friedrichskoog angekommen. Bis Montag nahm die Station im Kreis Dithmarschen drei der jungen Heuler in ihre Obhut.

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Drei Kegelrobben sind in der Heulerstation in Friedrichskoog eingetroffen.

Quelle: Wolfgang Runge/dpa

Friedrichskoog. Ein besonderes Schicksal hatte „Kalle“. Ein mächtiger Robbenbulle hatte das Tierbaby am 15. Dezember gebissen, weil er an seiner Mutter interessiert war, sagte Stationsleiterin Tanja Rosenberger. Die Mutter kehrte danach nicht mehr zu ihrem rund zehn Tage alten Sprössling zurück. Ein Seehundjäger brachte den jungen Heuler nach Friedrichskoog.

Mittlerweile ist er wieder so weit genesen, dass er den Quarantänebereich verlassen konnte. In den vergangenen Tagen wurden zwei weitere männliche Kegelrobben-Babys in die Station gebracht, die noch gesund gepflegt werden müssen. Wie bei Seehunden erkennen Muttertiere das Jungtier am Geruch und am Rufen. Es ist daher bei Kegelrobben nicht ungewöhnlich, wenn Jungtiere allein am Strand liegen, sagte Rosenberger.

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Jubiläum in Friedrichskoog
Foto: Tanja Rosenberger, die Leiterin der Seehundstation in Friedrichskoog hockt neben der Kegelrobbe "Juris".

Die Seehundstation in Friedrichskoog feiert ihr 30-jähriges Jubiläum. Seit 1997 ist die Biologin Tanja Rosenberger Kopf und Herz der Einrichtung. Für den Job ist jede Menge Enthusiasmus nötig — an ihren letzten längeren Urlaub kann sich die 43-jährige nicht erinnern.

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