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Ausschuss schreckt Stegner nicht

Friesenhof Ausschuss schreckt Stegner nicht

Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschef Ralf Stegner blickt dem angekündigten Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall „Friesenhof“ gelassen entgegen. „Angst haben muss man davor überhaupt nicht“, sagte Stegner am Mittwoch. Ein solches „Kampfinstrument“ sei gutes Recht der Opposition. „Das zeigt aber nur, dass in der Opposition politische Konzeptionslosigkeit herrscht.“

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Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschef Ralf Stegner blickt dem angekündigten Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall „Friesenhof“ gelassen entgegen.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Kiel. Stegner räumte ein, dass es im Sozialministerium von Kristin Alheit (SPD) Kommunikationspannen und andere Fehler gegeben habe. „Die Aktenführung war nicht so, wie sie hätte sein müssen.“ Über die Einschaltung der Staatsanwaltschaft durch Alheit sei er im Nachhinein jedoch froh. „Ich will gar nicht wissen, was die Opposition gesagt hätte, wenn sie selbst Manipulationen bei der Akteneinsicht entdeckt hätte.“

Nach Ansicht Stegners gerät die Sache selbst bei der Debatte um den Fall aber zu sehr in den Hintergrund. „Bei der eigentlichen Frage, wie wir mit schwierigen Mädchen und Jungen in der Jugendhilfe umgehen, verweigert die Opposition komplett die Debatte.“ Zwar gebe es viele gute, aber offenbar auch problematische Einrichtungen im Land. „Man bekommt leicht eine Lizenz, wird die aber nur ganz schwer wieder los.“

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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