16 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Wenn die Füße nicht mehr alles tragen

Fuß-Erkrankungen Wenn die Füße nicht mehr alles tragen

Es waren überwiegend ältere Leser, die sich an Dr. Carl-Christian Büll (Medbaltic), Dr. Thomas Fischer (Lubinus) und Dr. Roland Wagner (Orthodoc) wandten. Für alle, die keine Gelegenheit hatten, bei der Telefonaktion anzurufen, dokumentieren wir hier Auszüge aus den Beratungsgesprächen.

Voriger Artikel
Aufklärungsquote im Kreis Stormarn bundesweit am niedrigsten
Nächster Artikel
Nach dem Regen kommt die Hitze

Leserfragen beantworteten vom Konferenzraum der KN-Redaktion aus Dr. Roland Wagner (li.), Dr. Christian Büll (2. v. re.) und Dr. Thomas Fischer (re.). KN-Redakteur Christian Trutschel protokollierte einen Teil der etwa 40 Gespräche.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Anrufer: Im vergangenen September ist bei mir die Achillessehne gerissen. Das wurde konservativ behandelt. Seitdem habe ich oft angeschwollene Füße und besonders nachts Schmerzen überm Fuß, im Fußgelenk und in der Wade. Ich bin 77 Jahre alt. Was kann ich tun?

Dr. Roland Wagner: Die Schwellung sollte zunächst symptomatisch behandelt werden, zum Beispiel mit Lymphdrainage oder Kompressionsstrümpfen. Länger anhaltende Schwellungen nach Verletzungen der Füße sind zum Teil auch auf altersabhängige Durchblutungsstörungen zurückzuführen. Auch selbstständige fußgymnastische Übungen wären für Sie sinnvoll.

Übungen, bei denen ich mich auf die Zehenspitzen stelle und dann auf die Hacken fallenlasse, mache ich schon mehrfach täglich. Aber oft wache ich nachts auf, weil ich Krämpfe habe.

Die Krämpfe könnten durch einen Magnesiummangel verursacht sein, den der Hausarzt durch eine Blutabnahme feststellen kann. Sie können Magnesium aber auch so einmal versuchsweise einnehmen.

Magnesium habe ich immer eingenommen, aber es wirkt nicht.

Dann rate ich Ihnen, einmal einen Phlebologen oder einen Gefäßchirurgen aufzusuchen, der Ihre Durchblutung überprüft, zum Beispiel mit einer Durchflussmessung, außerdem einen Orthopäden, der sich mal Ihren Fuß ansieht und mit Ihnen die Möglichkeiten von Lymphdrainage und Krankengymnastik bespricht.

Anruferin: Ich habe seit Jahren Schmerzen im vorderen Fußgelenk, ich war auch schon beim internistischen Rheumatologen. Er hat Arthrose festgestellt. Ich sollte Tabletten nehmen und meine Ernährung umstellen. Aber die Tabletten helfen mir nicht.

Dr. Roland Wagner: Was verstehen Sie unter Fußgelenk?

Na ja, das vordere Zehengelenk, den großen Onkel.

Wurde ein Röntgenbild gemacht?

Ja, aber das ist schon lange her. Mein Hausarzt sagt: Operiert wird erst, wenn man gar nicht mehr laufen kann.

Zumindest sollten vor einer Operation alle konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft werden. Sie sollten noch einmal einen Orthopäden oder orthopädischen Rheumatologen aufsuchen. Normale Bettungseinlagen sind möglicherweise für Sie nicht geeignet, es gibt aber Einlagen mit einer speziellen Zurichtung, sogenannte Rigidus-Federn, die das Abrollen über den Großzehen erleichtern.

Sie meinen, es gibt noch Möglichkeiten? Das hilft mir schon, denn jeder Schritt tut weh, ich habe darauf keine Lust mehr. Das nervt einfach.

Ich bin überzeugt davon, dass es noch Möglichkeiten gibt.

Anruferin: Herr Doktor, ich bin 84 Jahre alt und bekomme jetzt Krallenzehen. Kann es sein, dass das von den Kompressionsstrümpfen herrührt, die ich seit einiger Zeit tragen muss und die die Zehen so stark zusammenpressen?

Dr. Roland Wagner: Das wäre ungewöhnlich, weil in der Regel die Zehen frei bleiben.

Meine Kompressionsstrümpfe sind geschlossen. Die offenen habe ich jetzt beantragt. Aber ich frage mich, wieso das erst im letzten Vierteljahr so schlimm geworden ist. Können sich Krallenzehen so schnell entwickeln?

Ja, das kann manchmal sein, auch wenn sie sich in der Regel über Jahre entwickeln. Sie müssen auf jeden Fall, wenn Sie Schuhe tragen oder neue kaufen, darauf achten, dass Ihre Füße ausreichend Platz haben.

Das tue ich schon, auch weil der Zeh neben dem großen schon eine rote Stelle hat, die nicht mehr verschwindet.

Das ist nicht ungefährlich. Sie müssen darauf achten, dass sich dort keine Entzündung entwickelt. Und mit Ihrem Arzt überlegen, ob ein kleiner Eingriff Ihnen helfen könnte. Gegen die Fehlstellung eines Zehengelenks gibt es leider keine Medikamente. Da helfen nur Hilfsmittel oder Korrekturen.

Anruferin: Ich bin 73 Jahre alt. Ich habe einen Senk-Spreizfuß und einen Hallux, trage Einlagen und breite Schuhe. Trotzdem habe ich in jedem Zeh massive Schmerzen. Heute Nacht gerade bin ich wieder davon aufgewacht. Zucker, also Diabetes, ist es nicht. Was könnte der Grund sein?

Dr. Roland Wagner: Ihre Schmerzen können eine Folge der Fehlstellung sein, durch die der Fuß schneller ermüdet. Es ist gar nicht so selten, dass infolge dieser Fehlstellung die Muskulatur überlastet wird.

Ich habe eine Krebsoperation hinter mir und möchte nicht gern noch einmal operiert werden. Ich nehme verschiedene Medikamente und ein Neurologe hat bei mir schon einmal eine Neuropathie festgestellt.

Dieser Spur sollten Sie zunächst nachgehen. Der Neurologe muss von Ihrer Begleitmedikation wissen. Eine Polyneuropathie könnte Ihre Schmerzen, auch die nächtlichen, verursachen.

Anruferin: Ich bin 78. Von Geburt an sind meine Hüften nicht in Ordnung. Auf der einen Seite habe ich ein künstliches Hüftgelenk, auf der anderen Seite noch nicht. Mein Becken steht schief und meine Wirbelsäule ist in Mitleidenschaft gezogen. Jetzt treten massive Probleme mit meinen Füßen auf. Beim Gehen muss ich den Oberkörper sehr weit nach vorne beugen, meine Hüften lassen das nicht anders zu. Ich habe eigentlich gar keine Frage. Ich möchte mir nur mein Problem von der Seele reden.

Dr. Christian Büll: Die Probleme, die Sie jetzt mit Ihren Füßen haben, sind eine Folge davon, dass Ihre Statik nicht im Lot ist. Das haben Sie gut beschrieben. Sie müssen Ihre Füße belasten, um nicht umzukippen – das ist ein bisschen so wie beim schiefen Turm von Pisa, dessen Fundament besonders belastet wird, weil oben der Turm nicht geradesteht. Tragen Sie Einlagen?

Ja, ich habe drei verschiedene Einlagen zur Verfügung. Ich habe ja eine Beinverkürzung von dreieinhalb Zentimetern. Zwei Zentimeter sind schon ausgeglichen worden – aber mehr geht leider nicht.

Doch. Man kann mehr ausgleichen, nur dann nicht im Schuh, sondern außen, indem man zum Beispiel die Sohle des einen Schuhs aufdoppelt. Alle Differenzen, die größer als einen Zentimeter sind, müssen unter der Sohle ausgeglichen werden. Noch eine Frage zu Ihren Einlagen: Ist die Bettung unter Ihrem Vorfuß hart oder weich?

Weich. Mein Orthopäde in Flintbek hat mir dazu geraten. Er hilft mir sehr.

Dann besprechen Sie doch mit ihm, ob man Ihren Schuh in der Höhe noch ein bisschen angleichen kann. Man kann heute auch einen Konfektionsschuh vom Orthopädietechniker zurichten lassen.

Das finde ich ganz nett, dass Sie mich so geduldig beraten haben – danke.

Anruferin: Ich habe angeborene Plattfüße und schon immer Einlagen getragen. Vor acht Jahren hatte ich im rechten Fuß einen Fersensporn. Nach einer Pause laufe und jogge ich wieder viel, und es ist alles gut. Doch im Januar fing es in der linken Ferse an. Ich war bei einem Orthopäden in Hamburg, der einen Fersensporn und eine Plantarfasziitis diagnostizierte. Ich bekam ein Medikament und Physiotherapie, in der meine Wade ausgestrichen wurde. Das tat sehr weh, aber anderthalb Wochen spät ließ der Schmerz nach. Nur nachts habe ich oft stechende Schmerzen in der linken Ferse.

Dr. Christian Büll: Schmerzt die Ferse von der Fußsohle her oder von der Hacke her?

Von unten.

Hat der Orthopäde in Hamburg Ihren Fuß geröntgt?

Nein.

Und es ist bei Ihnen so, dass, wenn Sie mit dem nassen Fuß auf einen Fliesenboden treten, kein Bogen mehr im Fußabdruck erkennbar ist?

Ja. Alles platt.

Lässt Ihr Fuß sich noch gut formen, oder ist er sehr rigide, also starr und steif?

Nein, ich kann beide Füße mit den Händen gut formen.

Das ist gut. Der erste Schritt muss sein, etwas gegen die Plantarfasziitis zu tun und die Spannung aus der Muskel-Sehnen-Platte unterm Fuß zu nehmen, damit nicht so viel Zug an Ihrer Ferse vorhanden ist. Dann würde ich Ihnen empfehlen, ein Röntgenbild zu machen, sodass man sehen kann, ob schon ein Fersensporn entstanden ist. Die Schmerzen könnten auch durch eine Verschleißverformung der Gelenke infolge Ihres angeborenen Plattfußes kommen. Aber weil Ihr Plattfuß nicht rigide ist, haben Sie eine gute Prognose. Kritisch zu betrachten ist, dass Sie sagen, der jetzige Schmerz sei anders als der, den Sie von Ihrem Fersensporn am rechten Fuß vor acht Jahren kennen. Es gibt auch ein Nervenengpass-Syndrom, welches an der Ferse oder Hacke fersenspornähnliche Beschwerden verursacht. Und es könnte eine Überdehnung der Tibialis-posterior-Sehne sein.

Muss ich das Joggen lassen?

Nein, nicht grundsätzlich. Eine Schonung kann allerdings im Akutstadium sinnvoll sein. Bewegung stärkt die langen und die kurzen Fußmuskeln. Das wiederum stärkt Ihre Haltung. Die Plantarfasziitis – das ist keine bakterielle oder eitrige, sondern eine Reiz-Entzündung – ist keine Kontraindikation. Haken Sie noch einmal bei Ihrem Behandler nach. Man könnte eine Stoßwellentherapie und eine konventionelle Röntgenschmerzbestrahlung ins Auge fassen. Eine OP ist immer der letzte Schritt. 90 Prozent der Fersensporne bekommt man konservativ in den Griff.

Anruferin: Ich habe an beiden Füßen Fersensporne und nutze schon zwei verschiedene Einlagen. Aber ich habe Schmerzen, nicht in der Mitte des Fußes, sondern eher an der Seite außen.

Dr. Christian Büll: Ist die Diagnose durch ein Röntgenbild gesichert?

Ja.

Haben Sie Rheuma oder Gicht?

Nein.

Hat man in Ihre Einlagen Löcher gefräst, die unterhalb der Sporne liegen?

Nein, man hat das an diesen Stellen abgepolstert. Aber warum tut es denn seitlich weh?

Ein Fersensporn, wenn Sie nur die Längsachse Ihres Fußes betrachten, liegt nicht genau mittig, sondern etwas innenseitig. Es kann sein, dass Sie schon seit einiger Zeit reflektorisch eine Ausweichbewegung machen, die Ihnen gar nicht bewusst ist, und nun unter einer Überlastungsreaktion an der Außenseite des Fußes leiden. Sie rollen nämlich mehr über die Außenkante ab, um den empfindlichen Sporn zu entlasten. Ihre Prognose ist gut. Infrage kommen Stoßwellen-Therapie, Spritzentherapie, eine Bestrahlung des Sporns und als allerletzter Schritt eine OP. Aber es braucht Zeit. Felsensporne sind ein relativ hartnäckiges Erkrankungsbild.

Anruferin: Ich habe einen Hallux valgus, Senk- und Spreizfüße und trage auch Einlagen. Dennoch habe ich im Mittelfuß immer wieder Schmerzattacken. So ein Stechen, besonders nachts. Und meine Fußsohlen kribbeln.

Dr. Christian Büll: Beim Erkrankungsbild Hallux valgus fällt die Großzehe als eine der Hauptstützen weg – das können Sie sich so vorstellen, als ob Sie bei einem Stativ auf ein Bein verzichten müssen. Das heißt: Ihr Mittelfuß muss beim Gehen mehr Last aufnehmen. Das zeigt sich unter anderem daran, dass Sie unterhalb der anderen Zehenknochen eine dickere Hornhaut haben als unter der Großzehe. Möglich wäre zudem, dass Sie ein Morton-Neurom haben, eine gutartige Nervenwucherung, auch entstanden durch den Überdruck auf dem Mittelfuß. Um das festzustellen, müsste man eine Schichtuntersuchung, ein MRT, machen, denn im Röntgenbild sind Neurome nicht zu sehen. Haben Sie Rheuma, Gicht, Diabetes?

Nein, aber beim Blutzucker bin ich an der Grenze zum Diabetes.

Besprechen Sie das noch einmal genau mit Ihrem Hausarzt. Es wäre möglich, dass dadurch bei Ihnen eine Nervenschädigung begonnen hat.

Anruferin: Ich bin 78 Jahre alt, eigentlich gesund, habe aber eine unwahrscheinliche Arthrose in beiden Füßen, besonders im einen, und dort in der dritten und vierten Zehe. Im anderen ist auch mal eine Hammerzehe gewesen, die schon vor über 20 Jahren operiert wurde.

Dr. Thomas Fischer: Ist ein Röntgenbild gemacht worden?

Ja, damals, aber neuerdings nicht.

Plagen die Zehen Sie, wenn Sie Schuhe tragen oder auch, wenn Sie barfuß laufen?

Nur im Schuh. Ich trage aber schon weite Schuhe, die Zehen haben Platz.

Liegen die Zehen, in denen Sie vor allem Schmerzen haben, übereinander oder eher gerade nebeneinander?

Gerade, nicht ein Zeh über einem anderen.

Ich empfehle Ihnen, ein frisches Röntgenbild machen zu lassen. Vielleicht hat sich eine neue Arthrose gebildet. Abhängig vom Röntgenbefund kann man dann überlegen, ob Ihnen eine andere Einlagenversorgung hilft oder ein kleiner Eingriff nötig ist.

Anrufer: Ich habe Schmerzen beim Gehen, und zwar in beiden Sprunggelenken, und das Gefühl, dicke Beine zu haben. Beides erst seit vier Wochen. Ich bin 74 Jahre alt.

Dr. Thomas Fischer: Haben Sie irgendwelche Erkrankungen, zum Beispiel Gicht, Rheuma, Diabetes?

Nein. Und ja: Ich habe eine künstliche Herzklappe und Stents bekommen. Und ich habe Parkinson.

Seit wann?

Seit 2009. Aber der Parkinson ist gut eingestellt. Man sieht nicht, dass ich diese Erkrankung habe.

Parkinson ist ja eine Nervenerkrankung. Es wäre möglich, dass Ihre Schmerzen daher kommen. Unwahrscheinlicher sind knöcherne Ursachen, weil Ihre beiden Sprunggelenke auf einmal wehtun. Ich empfehle Ihnen, beide Sprunggelenke röntgen und nachsehen zu lassen, ob eine Arthrose vorliegt. Wenn das nicht der Fall ist, sollten Sie mit Ihrem Neurologen sprechen. Sie sollten sich weiter bewegen und nicht schonen, aber, sobald Sie in Ruhe sind, die Beine hochlegen.

Anruferin: Ich habe am linken Fuß so einen vergrößerten Knochen. Nach links vergrößert, das kann man sehen und fühlen. Ich nehme Schmerzsalbe und kann gut damit leben, aber gibt es sonst noch etwas, was ich tun kann?

Dr. Thomas Fischer: Ist es der Knochen vor Ihrem großen Zeh?

Ja, der linke.

Ich vermute, Sie haben einen beginnenden Hallux valgus. Am besten gehen Sie zu einem Orthopäden, der das abklären kann. Er kann Ihnen Maßeinlagen verschreiben, durch die Ihr Fußgewölbe aufgerichtet wird. Der erste Weg geht immer über Einlagen, die den Fuß unterstützen, sodass er nicht gegen den Schuh drückt.

Anruferin: Mein linker Vorderfuß macht richtig Schmerzen, besonders morgens. Nur mit Einlagen kann ich gehen, aber wenn ich die Treppe runtergehe, fühlt sich das immer so an, als wenn gleich die Fersen wegknicken. Dabei mache ich schon Fußgymnastik und dehne dreimal pro Woche die Achillessehne.

Dr. Thomas Fischer: Knickt der Fuß nach innen weg? Fühlen Sie den Schmerz außen?

Ja.

Sie sollten noch einmal mit Ihrem Orthopäden sprechen und sich ein zweites Paar Einlagen verordnen und anpassen lassen oder einen stabilisierenden Schuh. Und Sie sollten mit Ihrem Arzt Übungen besprechen, mit denen Sie gezielt Ihre Wadenmuskulatur kräftigen. Denn die ist verantwortlich für die Fußmuskulatur. Als Letztes kommt eine Operation in Betracht.

Was hält die Füße gesund? Tipps der drei Ärzte

Das richtige Schuhwerk auswählen. Nicht zu viel wiegen. Barfuß laufen, vor allem am Strand, sofern vorhanden: Denn das ist das beste Fußmuskeltraining.

Nicht gut: nach einem langen Tag, an dem die Füße umhüllt und eingeschnürt waren, Hausschuhe anzuziehen.

Sehr gut: Erlebnispfade, auf denen man barfuß auf verschiedenen Untergründen geht, zum Beispiel auf Torf, geschnitzelter Baumrinde, Sand, Kieselsteinen. Das trainiert nicht allein die Muskeln: Füße müssen taktile Reize bekommen. In unserer evolutionären Vorgeschichte war der Fuß ein Tastorgan. Wie viel Füße heute noch können, sieht man an Menschen, die ihre Hände eingeschränkt oder gar nicht benutzen können.

Nicht gut: permanent, also mehrere Stunden am Tag, hochhackige Schuhe zu tragen. Denn ohnehin müssen wir, statt wie früher auf vier Flächen, auf nur zwei relativ kleinen Flächen gehen. Hochhackige Schuhe verkleinern noch einmal die beiden Flächen.

In Ordnung: nur bei Gelegenheit hochhackige Schuhe zu tragen, zum Beispiel beim Tanzen, das gut und gesund für die Füße ist. Niemals dürfen hochhackige Schuhe die Füße komprimieren, weil dies das Entstehen einer Zehenfehlstellung begünstigt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Christian Trutschel
Lokalredaktion Kiel/SH

Mehr aus Nachrichten: Schleswig-Holstein 2/3