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Landtagskandidaten sollen Farbe bekennen

Geburtshilfe Landtagskandidaten sollen Farbe bekennen

Bleibt die Kinderstation in Eckernförde geschlossen? Was passiert mit der Geburtsstation? Eine Bürgerinitiative fordert die Kandidaten für die Landtagswahl auf, sich zu positionieren. Das hat Brisanz: Denn dort kandidiert auch CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther.

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Kämpfen für den Erhalt der Kinderstation (von links): Amma Peifer, Johanna Greve, Simone Greim, Britta Matt und Rebana Niehotz mit den Kindern Leo, Thore, Sverre, Martha und Malte.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. Die Bürgerinitiative „Geburtshilfe und Kinderstation in Eckernförde erhalten“ verlangt klare Kante: „Auch wenn der Kreistag zuständig ist, ist diese Thema für uns auch im Landtagswahlkampf entscheidend. Deshalb fordern wir Klarheit“, erklären die jungen Mütter Simone Grimm und Britta Matt.

Die Bürgerinitiative, der sich auf Facebook bereits fast 1300 Menschen aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde angeschlossen haben, hat am Wochenende auf Facebook die „Aktion: Eine Stimme für Kinder“ gestartet. Dort haben die Mitglieder auch eine erste Wahlempfehlung für die Erststimme abgegeben - für den unabhängigen Kandidaten Frank Dreves, weil er sich als erster für den Erhalt von Kinder- und Geburtsstation positioniert hat.

Inzwischen gibt es auch eine Wahlempfehlung für den FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki, weil er sich pro Erhalt festgelegt hat. Nun wird auf die Reaktion von SPD-Kandidatin Serpil Midyatli und vor allem von  Daniel Günther gewartet. Der CDU-Spitzenkandidat hatte bei der Landtagswahl 2012 den Wahlkreis direkt geholt, allerdings nur mit einem knappen Vorsprung von 2,4 Prozentpunkte gegenüber der SPD. Würde Günther den Wahlkreis diesmal nicht direkt gewinnen, müsste er über die Landesliste in den Landtag einziehen. Dass das kein Selbstläufer ist, musste sein Parteikollege Jost de Jager bei der Landtagswahl 2012 erleben.

Multimedia-Reportage: "Geburt der Zukunft"

Eine große interaktive Story zur Geburt in Schleswig-Holstein finden Sie hier.

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

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