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Infektionen bei neun Wildvögeln in SH nachgewiesen

Geflügelpest Infektionen bei neun Wildvögeln in SH nachgewiesen

Das Geflügelpest-Virus ist bei weiteren neun Wildvögeln amtlich festgestellt worden. Nach Angaben des Umweltministeriums hat das Friedrich-Loeffler-Institut Fälle in Ostholstein, Plön, Rendsburg, Segeberg, Herzogtum Lauenburg und Neumünster bestätigt.

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Das Friedrich-Löffler-Institut hat bei neun weiteren Wildvögeln im Land den Geflügelpest-Virus nachgewiesen.

Quelle: Arno Burgi/dpa (Symbolbild)

Kiel. Die Kreise und die Stadt Neumünster richten entsprechend der Geflügelpestverordnung Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete um die jeweilige Fundstelle der Wildvögel ein.

In Ostholstein wurden der hochpathogene Erreger des Subtyps H5N8 bei einem Schwan in Niobe (Fehmarn), einem Bussard (Dahme) sowie einer Silbermöwe (Heiligenhafen) nachgewiesen. Laut Umweltministerium sind das die ersten amtlich festgestellten Fälle von Geflügelpest bei Wildvögeln in Ostholstein.

Im Kreis Plön (Schellhorn) sowie nahe Lauenburg im derzeit stark betroffenen Kreis Herzogtum Lauenburg wurde bei jeweils einem Mäusebussard ebenfalls H5N8 nachgewiesen. Im Kreis Segeberg (Wakendorf) wies das Friedrich-Löffler-Institut den Erreger bei einem Schwan nach, in Groß Vollstedt wurden eine infizierte Wildente und in Mühbrook ein Höckerschwan gefunden. In Neumünster wurde der Subtyps H5 bei einer Wildgans nachgewiesen.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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