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Pottwale fast komplett zerlegt

Wangerooge Pottwale fast komplett zerlegt

Die Zerlegung der zwei toten Pottwale von der Insel Wangerooge ist nahezu abgeschlossen. Die Arbeiten sollten noch Dienstag beendet werden, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Umweltministeriums.

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Walpräparator Aart Walen zerlegt einen Pottwal, der am JadeWeserPort in Wilhelmshaven (Niedersachsen) liegt.

Quelle: Carmen Jaspersen/dpa

Wilhelmshaven. Nach dem Abtransport vom Wilhelmshavener JadeWeserPort wird eines der beiden Tiere zur weiteren Bearbeitung in die Niederlande transportiert. Es soll später vor dem Nationalparkhaus auf Wangerooge ausgestellt werden. Auch Teile des zweiten Pottwals werden präpariert. Die anderen Überreste kamen in eine Tierkörperbeseitigungsanlage.

Im Magen eines Pottwals hatten Experten Reste eines Fischernetzes entdeckt. Zudem waren in den Mägen nur wenig Hinweise auf Nahrungsreste gefunden worden. Walpräparator Aart Walen vermutet, dass die Meeressäuger möglicherweise gehungert haben. Die genauen Ursachen für das Stranden und Verenden der Tiere Anfang Januar stehen jedoch noch nicht fest. Die Untersuchungen dauerten an, sagte der Ministeriumssprecher.

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Bergung der Pottwale
Foto: Mitarbeiter des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz haben am Mittwoch mit der Bergung der acht im Wattenmeer vor Dithmarschen entdeckten Pottwalkadaver begonnen.

Nach dem Fund von acht toten Pottwalen im Wattenmeer vor Dithmarschen sind am Mittwoch zwei weitere Kadaver nordwestlich von Büsum gesichtet worden. Fünf der acht entdeckten Wale seien geborgen worden, teilte der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein am Abend mit.

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