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Glätte und Sperrungen verursachen Verkehrsstörungen

A7 Glätte und Sperrungen verursachen Verkehrsstörungen

Staus, Unfälle und stockender Verkehr: Der Wintereinbruch mit glatten Straßen und Sperrungen auf der A7 haben im Norden zu erheblichen Verkehrsstörungen geführt. In Schleswig-Holstein krachte es mehrmals.

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Der Wintereinbruch mit glatten Straßen und Sperrungen auf der A7 haben im Norden zu erheblichen Verkehrsstörungen geführt.

Quelle: Carsten Rehder/dpa (Archiv)

Hamburg/Kiel/Lübeck. Die einsetzende Glätte, mehrere Straßensperrungen auf der A7 und mehrere Unfälle haben am Wochenende im Norden zu erheblichen Verkehrsstörungen geführt.

In Schleswig-Holstein war besonders die Autobahn 7 betroffen. Am Samstagmorgen fuhr ein Dönerspießtransporter bei Quickborn in einem Baustellenbereich in die Mittelleitplanke und kippte um, wie ein Polizeisprecher sagte. In Fahrtrichtung Süd musste die Straße demnach für rund zwei Stunden gesperrt werden, in Richtung Norden wurde eine Fahrbahn abgesperrt. Es bildete sich kilometerlanger Stau.

Nur wenige Stunden später wurde derselbe Bereich voll gesperrt: Zwischen Schnelsen-Nord und Kaltenkirchen wurden lange angemeldete Brückenbauarbeiten in der Nacht zum Sonntag durchgeführt. Die Sperrung dauerte bis zum Sonntagvormittag — rund 90 Minuten länger als geplant. Dadurch stockte der Verkehr am frühen Morgen in Richtung Hamburg, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte. Zu Staus sei es aber nicht gekommen. In der Nacht zum 29 November soll die A7 erneut für weitere Brückenarbeiten voll gesperrt werden.

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In der Nacht zum Sonntag kam es zusätzlich weiter nördlich auf der A7, bei Flensburg, zu einem Auffahrunfall, bei dem fünf Menschen verletzt wurden. Eine Spur der Autobahn wurde dort gesperrt, der Verkehr wurde langsam an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Zudem verursachte Tief „Jürgen“ am Sonntag für den Wintereinbruch mit überfrierender Nässe und glatten Straßen im Norden. Die Autobahnen seien aber gut gestreut und normal befahrbar, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Neumünster.

Im Kreis Segeberg rutschte ein Kleintransporter von einer Bundesstraße in einen Graben, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle West sagte. Auch im Osten Schleswig-Holsteins sei es zu mehreren kleinen Unfällen aufgrund der Witterung gekommen, so die Sprecherin der Leitstelle Süd-Lübeck. Verletzt worden sei aber niemand. Der erste Schneefall in Kiel hingegen führte zu keinerlei Störungen.

Auch in Hamburg fielen am Sonntag die ersten dicken Flocken. Die Feuerwehr warnte ihre Einsatzkräfte aufmerksamer zu sein. Zu Unfällen sei es aber nicht gekommen, so ein Feuerwehrsprecher. Wohl auch wegen des geringeren Verkehrsaufkommens am Sonntag.

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