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Mehr als 100 Flüchtlinge abgeschoben

Großaktion in Schleswig-Holstein Mehr als 100 Flüchtlinge abgeschoben

Schleswig-Holstein hat am Mittwoch in einer Großaktion 122 Asylbewerber aus dem Westbalkan abgeschoben. Das bestätigte das Landesamt für Ausländerangelegenheiten in Neumünster. Damit mussten 2016 bereits mehr als 750 Flüchtlinge in ihre Heimatländer zurückkehren.

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Bei der jüngsten Abschiebeaktion wurden Asylbewerber aus Albanien, dem Kosovo und Serbien am frühen Morgen von der Polizei zuerst nach Boostedt und dann zum Flughafen Hannover gebracht.

Quelle: Boris Roessler/dpa (Symbolfoto)

Neumünster. Im gesamten Jahr 2015 waren es nur gut 600.

Bei der jüngsten Abschiebeaktion wurden Asylbewerber aus Albanien, dem Kosovo und Serbien am frühen Morgen von der Polizei zuerst nach Boostedt und dann zum Flughafen Hannover gebracht. Die Rückführung verlief nach Angaben des Landesamtes ohne „besondere Vorkommnisse“. Die Flüchtlinge hatten vor ein bis zwei Jahren Asyl in Schleswig-Holstein beantragt, aber nicht bewilligt bekommen. Die Balkanländer gelten als sichere Herkunftsstaaten.

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Ein Artikel von
Ulf B. Christen
Landeshaus-Korrespondent

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