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Großfeuer auf Containerfrachter in Hamburg

"CCNI Arauco" Großfeuer auf Containerfrachter in Hamburg

Dunkle Rauchsäule über dem Hamburger Hafen: An Bord des Containerfrachters "CCNI Arauco" hat es am Donnerstag gebrannt. Nach ersten Mitteilungen bracht das Feuer gegen 13 Uhr im hinteren Laderaum aus noch ungeklärter Ursache aus. Drei verletzte Arbeiter kamen ins Krankenhaus.

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Auf dem am Terminal Burchardkai liegenden Schiff ist am Mittag ein Feuer ausgebrochen.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg. Am Nachmittag stand stundenlang eine schwarze Rauchsäule über dem Containerfrachter "CCNI Arauco". Das Schiff wurde evakuiert. Die Polizei sperrte Teile der Zufahrten zum Waltershofer Hafen ab. Über den Infodienst Katwarn und mit Radiodurchsagen wurden Anwohner zum Schließen von Fenster und Türen aufgefordert. Da sich auf den Zufahrten zum Terminal die Lastwagen stauten, kam es auch zu Verkehrsbehinderungen auf der A7. 

Nach ersten Erkenntnissen kam es vermutlich bei Schweißarbeiten an Bord des Containerschiffes zu einer Verpuffung. Dabei wurden drei Arbeiter verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht.

Die Brandbekämpfung durch die Berufsfeuerwehr Hamburg erfolgte über zwei Löschboote sowie die Hafenschlepper "Bugsier 18" und "Bugsier 19". Es sei wichtig, die Außenhaut des Schiffs zu kühlen, damit es nicht auseinanderbreche, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zur Ladung des Containers konnten keine Angeben gemacht werden. Gefahrengut sei nicht betroffen.

Die erst ein Jahr alte "CCNI Arauco" war am Mittwoch aus Tanger in Marokko kommend in Hamburg eingetroffen. Das unter der Flagge von Liberia fahrende Schiff sollte Container am Waltershofer Hafen umschlagen.

Erst gegen 16 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden, nachdem die Flammen im Laderaum unter Kontrolle gebracht werden konnten. Die Wasserschutzpolizei Hamburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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