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Großfeuer zerstört Haus in Lübeck

Altstadt Großfeuer zerstört Haus in Lübeck

In Lübeck ist ein gut 800 Jahre altes Haus in der in der Nacht zu Sonntag abgebrannt. Als die Einsatzkräfte ankamen, stand es bereits voll in Flammen, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.

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Großeinsatz in Lübeck: In der Altstadt stand ein gut 800 Jahre altes Haus in Flammen.

Quelle: Georg Wendt/dpa

Lübeck. Die Lübecker Altstadt mit ihren schönen historischen Häusern zählt zum Unesco-Welterbe. Nun sorgte dort ein Brand für Aufregung.

Ein gut 800 Jahre altes Haus in der Lübecker Altstadt ist in der Nacht zu Sonntag abgebrannt. Als die Einsatzkräfte ankamen, stand das leerstehende Gebäude bereits voll in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. „Es war erstaunlich, wie intensiv das Feuer schon im Gange war, zumal im nahegelegenen Hansemuseum eine Veranstaltung lief.“

Flammen konnten lange Zeit um sich greifen

Die Flammen hätten lange Zeit unbemerkt um sich greifen können. Bis Sonntagmittag war die Feuerwehr im Einsatz, um letzte Glutnester zu löschen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Lübecker Altstadt, in der die Reste des abgebrannten Hauses stehen, ist seit 1987 Unesco-Welterbe.

Das Dach des eingerüsteten Hauses stürzte nach Angaben des Sprechers ein. Weil der 15 Meter hohe Schornstein des brennenden Hauses auf die Nachbarhäuser zu stürzen drohte, wurden diese evakuiert. Die Bewohner konnten erst wieder in ihre Häuser, nachdem der Schornstein abgerissen war.

Nachbarhaus vorerst unbewohnbar

Bei den Löscharbeiten geriet nach Angaben des Feuerwehrsprechers eine Menge Wasser in das direkt daneben stehende Haus. Es sei vorerst nicht bewohnbar, die Bewohner müssten einige Nächte woanders schlafen, sagte er. Warum das gut 800 Jahre alte Haus in der Nähe des ehemaligen Burgklosters Feuer fing, war zunächst ebenso wie die Höhe des Schadens nicht bekannt.

Der direkt gegenüber wohnende Nachbar Erik Marr (55) sagte, das seit Jahren leerstehende und ziemlich heruntergekommene Haus sei eine Baustelle gewesen. Der neue Besitzer habe es zuletzt peu à peu saniert. „Die Fassade war schon ganz hübsch hergestellt“, sagte Marr.

Die Feuerwehr war mit 100 Einsatzkräften in der engen Straße. Nach rund 13 Stunden waren der Brand und letzte Glutnester gelöscht.

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Von dpa

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