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Werben für kostenloses Schulobst

EU-Programm Werben für kostenloses Schulobst

In Schleswig-Holstein können sich ausgewählte Grundschulen und Förderzentren bald an zwei Tagen in der Woche kostenlos Obst, Gemüse und Milch liefern lassen. Umweltminister Robert Habeck (Grüne) und Bildungsminsterin Britta Ernst (SPD) griffen zum Sparschäler, um das EU-Schulprogramm zu bewerben.

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Der schleswig-holsteinische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck und Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) bereiten zusammen mit Schülern der Klasse 1c der Grundschule am Sonderburger Platz einen Obstteller vor.

Quelle: Carsten Rehder

Kiel. „Nicht alle Kinder wissen so gut Bescheid wie ihr“, lobte Umweltminister Robert Habeck die Klasse 1c der Schule am Sonderburger Platz in Kiel, „Viele wissen nicht wie Lebensmittel entstehen, wie viel Arbeit dahinter steckt und dass dazu auch Tiere gehören, die gut gehalten werden müssen.“

Mit dem Schulobstprogramm sollen vor allem Schüler aus Brennpunkten angesprochen werden, bei denen Obst und Gemüse nicht zum Alltag gehören. Das Programm soll aber nicht nur die Lieferung sichern. „Wichtig ist auch die Verknüpfung mit pädagogischen Gesichtspunkten. Schüler sollen auch das Schulfrühstück gemeinsam vorbereiten oder Bauernhöfe besuchen und erfahren, wo ihr Essen herkommt“, sagte Bildungsministerin Britta Ernst.

Rund 1,1 Millionen Euro stellt die EU für das Projekt bereit, 400 000 Euro gibt die Landesregierung aus, um die nötige Verwaltung und die pädagogische Betreuung zu stemmen. 

Frank Koschinski vom Umweltiministerium schätzt, dass zwischen 10 und 20 Prozent aller Grundschulen und Förderzentren im Land an dem Programm teilnehmen können. Ab dem 31. März können sich Grundschulen und Förderzentren beim Umweltministerium bewerben. 

Hier finden Sie demnächst die Anmeldung.

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