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Schleswig-Holstein schließt Flüchtlingsunterkünfte

Halbjahresbilanz Schleswig-Holstein schließt Flüchtlingsunterkünfte

Die Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtungen und Landesunterkünfte für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein werden reduziert. Das hat Innenminister Stefan Studt am Dienstag, 12. Juli, in Kiel bekannt gegeben: „Die Flüchtlingszahlen sind weiterhin rückläufig, die Auslastung der Einrichtungen ist gering."

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Die Flüchtlingszahlen seien weiterhin rückläufig und die Auslastung der Einrichtungen gering, erklärte Innenminister Stefan Studt.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Die vier Standorte Neumünster, Glückstadt, Rendsburg und Boostedt  werden als sogenannte Qualifizierte Erstaufnahmeeinrichtungen, in denen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Asylverfahren verschiedener Kategorien durchführt, beibehalten. Sie werden über eine Gesamtkapazität von 6500 Plätzen verfügen.

Die Landesunterkünfte Seeth und Lütjenburg werden als Reserveliegenschaften für den Fall eines dauerhaften Wiederanstiegs der Zugangszahlen vorgehalten. Sie verfügen über eine Kapazität von insgesamt 2500 Plätzen.

Die als weitere Landesunterkünfte in Erwägung gezogenen Standorte Alt Duvenstedt und Leck sollen zunächst nicht in Betrieb genommen werden. Man werde sie aber als weitere Reservefläche vorhalten.

Des Weiteren werden die Landesunterkünfte Itzehoe, Kellinghusen und Husum, die sich zur Zeit im Leerstandsbetrieb befinden, geschlossen. Die Landesunterkünfte Lübeck, Albersdorf, Eggebek, Kiel Nordmarksportfeld sowie Kiel Niemannsweg sollen auch nicht mehr für die Unterbringung von Asylsuchenden genutzt und bis Ende des Jahres geschlossen werden.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Kommentar

Man sollte sich von dieser Nachricht nicht täuschen lassen: Nur weil das Land bis zum Jahresende acht seiner aus dem Boden gestampften Erstaufnahmen schließen will, sind die vielen Tausend Flüchtlinge nicht verschwunden.

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