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Alsterschwäne kehren nach Hause zurück

Hamburg Alsterschwäne kehren nach Hause zurück

Die Hamburger haben sie wieder: 120 Schwäne sind zurück auf Außen- und Binnenalster. „Schwanenvater“ Olaf Nieß spricht von einem erfolgreichen Umzug.

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Eine schneeweiße Prozession: Die Alsterschwäne sind zurück in ihrem Revier.

Quelle: Lukas Schulze/dpa

Hamburg. Die Frühlingsboten sind zurück: Hamburgs „Schwanenvater“ Olaf Nieß hat die rund 120 Alsterschwäne zurück in das Herz der Hansestadt begleitet. Da in den Wintermonaten die Gefahr besteht, dass die Tiere im Eis der Alster festfrieren, diente der Eppendorfer Mühlenteich – dank seiner Unterwasserpumpe – als eisfreies und sicheres Winterquartier. „Die Überführung ist ohne Probleme über die Bühne gegangen“, erklärte Nieß vom Hamburger Schwanenwesen am Dienstag.

Hier sehen sie die Bilder von den Hamburger Alsterschwänen.

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Zahlreiche Schaulustige verfolgten die weißgefiederte Prozession an den Ufern und Anlegern entlang der Route. Mit mehreren Booten trieben Nieß und seine Mitarbeiter die Tiere in Richtung Innenstadt. Von den rund 120 Schwänen sind nach Angaben von Nieß etwa 30 noch jung.

Wie eine langjährige Alsterspaziergängerin berichtete, wird der Müll in den Böschungen zum wachsenden Problem. Die Schwäne, die ab Ende März ihre ausladenden Nester im Uferbereich bauen, würden den Unrat fressen oder ihn in ihre Brutstätten einarbeiten. Zuständig für die Müllentsorgung ist die Stadt Hamburg.

Legende legt Hamburg Fürsorgepflicht auf

Seit mehreren hundert Jahren gehören die Alsterschwäne zum Bild der Hansestadt. Die Fürsorge für die Tiere fußt auf einer Legende, der zufolge Hamburg so lange eine freie und wirtschaftlich erfolgreiche Hansestadt ist, wie Schwäne auf der Alster ihre Runden ziehen.

Bevor Olaf Nieß das Amt des „Schwanenvaters“ antrat, diente sein Vater Harald Nieß 45 Jahre lang als offizieller Schwanenwart der Hansestadt. Der Senior ist im Januar im Alter von 84 Jahren gestorben.

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Hamburg (dpa/lno) - Der alte Schwanenvater Harald Nieß ist tot. Das teilten die Hamburger Behörden am Donnerstag mit. Er sei in der Nacht zum Mittwoch im Alter von 84 Jahren gestorben.

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