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Hamburg will von Kiel Millionen

Gastschulabkommen Hamburg will von Kiel Millionen

Schleswig-Holstein und Hamburg haben knapp anderthalb Jahre Zeit für Gespräche über ein neues Gastschulabkommen zwischen beiden Ländern. Die ursprünglich Ende 2015 auslaufende Vereinbarung hat sich wegen nicht erfolgter Kündigung bis Ende 2016 verlängert.

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Weil unter dem Strich aber wesentlich mehr Kinder aus den Umlandgemeinden in Hamburg zur Schule gehen als umgekehrt, zahlt Schleswig-Holstein der Hansestadt Geld.

Quelle: dpa

Kiel.  „Es wird weiter auf Staatssekretärsebene miteinander geredet“, sagte der Sprecher des Bildungsministeriums, Thomas Schunck, am Freitag in Kiel. Wesentliche Streitpunkte gebe es aus Sicht der Landesregierung aber nicht. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ darüber berichtet.

In beiden Ländern werden jeweils auch Schüler aus dem Nachbarland unterrichtet. Weil unter dem Strich aber wesentlich mehr Kinder aus den Umlandgemeinden in Hamburg zur Schule gehen als umgekehrt, zahlt Schleswig-Holstein der Hansestadt Geld. In diesem Jahr steigt der Betrag verabredungsgemäß auf 13,2 Millionen Euro. Den Hamburgern reicht dieser Betrag aber nicht aus. 2010 hatte die Hamburger Schulbehörde ausgerechnet, dass alle Kosten erst mit einer Zahlung von 31 Millionen Euro ausgeglichen seien. Die Erarbeitung einer gemeinsamen Bildungsplanung mit Hamburg ist auch Inhalt des Koalitionsvertrages zwischen SPD, Grünen und SSW.

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