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18 500 Motorradfahrer feiern Mogo

Von Hamburg nach Kaltenkirchen 18 500 Motorradfahrer feiern Mogo

Trotz leichten Regens: Rund 18 500 Biker sind zum Motorradgottesdienst im Michel nach Hamburg gekommen. Nach dem Gottesdienst mit der Predigt des Mogo-Pastors Lemke ging es für Motorradfahrer auf die Piste und ab zur Party.

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Rund 18 500 Biker nahemn am Mogo teil.

Quelle: Axel Heimken/dpa

Hamburg. Rund 18 500 Biker haben am Sonntag trotz leichten Regens im und um den Michel den 33. Hamburger Mogo gefeiert. Das waren allerdings deutlich weniger als im vergangenen Jahr, als 27 000 Biker daran teilnahmen. Der Motorradgottesdienst stand in diesem Jahr unter dem Motto „Segen tanken!“. „Das Motto sagt mit zwei Worten, wofür der Mogo im Bewusstsein vieler Besucher steht“, sagte Mogo-Pastor Lars Lemke laut Redemanuskript.

Weil nur ein kleiner Teil der Besucher in die Kirche passte, wurde der Gottesdienst auf eine Videoleinwand vor dem Michel übertragen. Im Anschluss an den Gottesdienst ging es für die Biker in einem Konvoi über die Autobahn 7 nach Kaltenkirchen (Kreis Segeberg). Die A7 und zahlreiche Straßen rund um den Michel wurden dafür gesperrt.

„Segen zeigt sich besonders in der Gemeinschaft zu Gott und zu den Menschen untereinander. Und das können wir immer wieder in beeindruckender Weise beim Mogo erleben“, sagte Lemke in seiner Predigt. Ehrengast war Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD), der ein Grußwort sprach.

Im Gottesdienst wurde auch der tödlich verunglückten Motorradfahrer gedacht. Vor dem „Kleinen Michel“, der katholischen Kirche St. Ansgar ganz in der Nähe der Hauptkirche, konnten Mogo-Besucher vor einem Holzkreuz Steine zum Gedenken an die Unfallopfer niederlegen. In Hamburg waren im vergangenen Jahr drei Motorradfahrer ums Leben gekommen, 2014 waren es neun gewesen. In Schleswig-Holstein stieg die Zahl der Getöteten von 20 auf 25. In diesem Jahr sind in beiden Bundesländern bereits mindestens vier Motorradfahrer tödlich verunglückt.

Am Ziel des Konvois bestand das Programm erstmals nicht nur aus Live-Musik und Tanz-Shows. Auf dem Fest ging es auch um die Fahrsicherheit. Der ADAC bot Fahrübungen an, die Johanniter veranstalten Erste-Hilfe-Kurse.

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Foto: Julia und Jana Wehde aus Schmalfeld warteten bei der Ankunft des Motorradkonvois in Kaltenkirchen auf ihre mitfahrenden Eltern.

Das war eine schleppend anlaufende Premiere. Erstmals hatten die Veranstalter des Mogo-Festes bereits ab 10 Uhr eine kleine Ausstellermeile vor Dodenhof in Kaltenkirchen eröffnet. Doch dort herrschte – zumindest bis zum Eintreffen der 18500 Biker – gähnende Leere.

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