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Langjähriger Präsident der Nordelbischen Synode gestorben

Hans-Rolf Dräger Langjähriger Präsident der Nordelbischen Synode gestorben

Die Nordkirche trauert um den langjährigen Präsidenten der Nordelbischen Synode, Hans-Rolf Dräger. Er starb vergangenen Montag im Alter von 97 Jahren in Kiel, wie die Nordkirche am Sonnabend mitteilte. 1972 war Dräger zum Präsidenten der Schleswig-Holsteinischen Landessynode gewählt worden.

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Die Nordkirche trauert um Hans-Rolf Dräger, den langjährigen Präsidenten der Nordelbischen Synode.

Quelle: Federico Gambarini/dpa (Symbolbild)

Kiel. Nach der Gründung der Nordelbischen Kirche war er von 1977 an deren erster Synodenpräsident. Hauptberuflich arbeitete er als Deutschlehrer und Rektor der Kieler Theodor-Heuss-Grundschule.

„Er hat durch sein ehrenamtliches kirchenleitendes Engagement das Leben unserer Kirche gestaltet, geprägt und vorangebracht“, erklärte Andreas Tietze, Präses der Landessynode der Nordkirche. Dräger habe kontroverse Debatten in der Zeit des NATO-Doppelbeschlusses Anfang der 1980er Jahre geführt und bei der Frage um die Militärseelsorge klug moderiert.

Dräger gehörte von 1970 bis 1985 der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und von 1985 bis 1996 der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) an. 1992 erhielt er für sein ehrenamtliches Engagement die Bugenhagenmedaille der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche. 1995 verlieh ihm die Kieler Universität die Ehrendoktorwürde.

dpa

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