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Unglücksfrachter wird für Schleppversuch vorbereitet

Havarie in der Elbe Unglücksfrachter wird für Schleppversuch vorbereitet

An dem auf der Elbe havarierten Containerfrachter „CSCL Indian Ocean“ haben die Vorbereitungen für den entscheidenden Schleppversuch begonnen. An dem 400 Meter langen Containerriesen sind mehrere Bagger und Spezialfahrzeuge im Einsatz.

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Der Unglücksfrachter wird für die Bergung vorbereitet.

Quelle: Frank Behling

Stade. Der niederländische Saugbagger „Causeway“ baggert am Heck Sand weg. Außerdem ist der belgische Bagger „Dhamra“ damit beauftragt worden, mit einer Spüllanze den Grund zu lockern.

Mit einem Großaufgebot an Schleppern soll am Dienstagmorgen ein neuer Schleppversuch gestartet werden. Dafür wollen die Berger die Springtide ausnutzen, die etwas mehr Wasser als bei üblichen Hochwassern in die Elbe drückt. Wenn dieser Versuch auch scheitern sollte, müssen die Berger mit dem Abladen der Container beginnen. Dafür muss aber erst ein entsprechend großer Kran aus den Niederlanden oder Dänemark geholt werden.

Hier sehen Sie Bilder von der Havarie des Riesenfrachters in der Elbe

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Unterdessen ist das Abpumpen des Schweröls beendet worden. Wie das Havariekommando in Cuxhaven mitteilte, wurden seit Freitag rund 2000 Tonnen Schweröl aus den Tanks der „CSCL Indian Ocean“ abgepumpt. Ein Ölüberwachungsflugzeug vom Typ Do228 hat den Havaristen mehrfach überflogen und keine Verschmutzungen festgestellt. Ein Peilschiff der Hamburg Port Authority hat außerdem den Bereich rund um den Havaristen vermessen und den Bergungsexperten so Daten über die Lage des Schiffes gegeben.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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Havarie in der Elbe
Foto: Der havarierte Frachter verlor bereits vor Helgoland einen Anker.

Im Fall des havarierten Containerfrachters „CSCL Indian Ocean“ wurden jetzt weitere Details bekannt. So gab es wenige Stunden vor der Grundberührung auf der Elbe bereits in der Deutschen Bucht einen Zwischenfall mit dem Schiff: Es verlor seinen Anker vor Helgoland.

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