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Zwei tote Pottwale treiben in der Nordsee

Helgoland Zwei tote Pottwale treiben in der Nordsee

Erneut zwei gigantische Walkadaver in der Nordsee: Nachdem bereits am Freitag zwei tote Pottwale auf Wangerooge angespült wurden, treiben jetzt zwei tote Meeressäuger vor der Insel Helgoland. Das bestätigte das Nautische Büro im Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning.

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In der Nordsee treiben zurzeit zwei tote Pottwale vor Helgoland.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Helgoland. Nach Asmus Plötz, Sprecher des Amtes, wurden die Kadaver am Dienstagvormittag nordöstlich der Hauptinsel gesichtet und befinden sich aufgrund der geringen Strömung auch weiterhin zwischen Helgoland und Düne. "Für uns ist das ein Hindernis in einer Wasserstraße", bekräftigte Plötz, und dieses müsse bearbeitet werden.

Das heißt: Umgehend wurde per Bekanntmachung für Seefahrer (BfS) gewarnt, dass diese Stelle nicht befahrbar sei. Zur Beobachtung der zwölf und 16 Meter langen Tiere sei außerdem das Begleitfahrzeug "Lumme" vor Ort. Aus Cuxhaven fährt zurzeit das Mehrzweckschiff "Neuwerk" Richtung Helgoland, um die Kadaver dort zu bergen.

Angaben zu biologischen Hintergründen des Walsterbens konnte das Amt nicht machen. Vor wenigen Tagen waren bereits auf Wangerooge zwei tote Pottwale angespült worden. Über die vor Helgoland treibenden Kadaver hatte zunächst der Norddeutsche Rundfunk berichtet.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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Hans Uhlmann vom Naturschutzverein Mellumrat misst den Unterkiefer eines der angeschwemmten Wale.

Das flache Gewässer im Wattenmeer war vermutlich das Todesurteil für zwei Pottwale: Am Freitag wurden die Kadaver der beiden Tiere auf der Insel Wangerooge angespült.

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