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Neues Zentrum an der Uni Lübeck

Hirnforschung Neues Zentrum an der Uni Lübeck

Im neuen Hirnforschungszentrum der Lübecker Uni arbeiten Schlaf-, Hirn- und Hormonspezialisten Hand in Hand. Sie suchen nach Ursachen für Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht. Am Freitag wurde das Institut offiziell eröffnet.

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Die Hirnforschung in Lübeck soll an der Universität weiter ausgebaut werden.

Quelle: Waltraud Grubitzsch/ dpa

Lübeck. Nach fast sechs Jahren Planungs- und Bauzeit ist am Freitag an der Universität Lübeck ein hochmodernes Hirnforschungszentrum eröffnet worden. Im „Center of Brain, Behaviour and Metabolism“ (CBBM, dt.: Zentrum für Gehirn, Verhalten und Stoffwechsel) wollen Mediziner, Biologen, Psychologen, Ernährungswissenschaftler, Arzneimittelforscher und Physiker unter anderem die Zusammenhänge zwischen Hirnaktivitäten und Schlaf, Stoffwechsel, Essverhalten oder Übergewicht untersuchen.

Rund 38,5 Millionen Euro hat der Bau gekostet, finanziert je zur Hälfte vom Bund und dem Land Schleswig-Holstein. Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Kristin Alheit (SPD) sagte zur Eröffnung, von dem Zentrum erhoffe sie sich unter anderem Erkenntnisse über die Grundlagen von Volkskrankheiten wie Schlafstörungen, Bluthochdruck, Depression, Diabetes oder Adipositas.

Zentrales Forschungsthema des CBBM ist die Frage, wie das Gehirn Stoffwechselvorgänge im Körper steuert und welchen Einfluss Hormone, Schlaf und Umwelteinflüsse auf das Gehirn und den Stoffwechsel haben. Insgesamt 220 Wissenschaftlern aus 15 verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen werden in den Gebäude arbeiten. Ihnen stehen unter anderem Gehirnscanner sowie Labors zur Bioanalytik und zur Analyse des Stoffwechsels zur Verfügung.

„Mit dem Institutsneubau dokumentiert die Universität nach innen und außen, wie wichtig ihr das Thema Gehirn-Hormone-Verhalten ist“, sagt der Präsident der Hochschule, Hendrik Lehnert. Der Bereich „Gehirn-Hormone-Verhalten“ ist einer von drei Forschungsschwerpunkten, mit denen sich die Universität als moderner Campus für Lebenswissenschaften rund um die Medizin profilieren will. In den nächsten Jahren sollen auch die beiden anderen Forschungsschwerpunkte „Infektion und Entzündung“ und „Biomedizintechnik“ eigene Gebäude erhalten.

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