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Busfahrer lassen Muskeln spielen

Streik Busfahrer lassen Muskeln spielen

Die Busfahrer im Norden machen Druck: Einen Tag vor der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten privater Omnibusunternehmen in Schleswig-Holstein haben am Montag landesweit rund 1000 Busfahrer ihre Arbeit niedergelegt. Am Dienstag soll erneut verhandelt werden.

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In Schleswig-Holstein streiken Busfahrer.

Quelle: Dominique Leppin/dpa (Symbolfoto)

Kiel. Vor allem die Beschäftigten größerer Betriebe mit mehr als 15 Mitarbeitern seien dem Aufruf der Gewerkschaft zu Warnstreiks gefolgt, sagte Verdi-Verhandlungsführer Gerhard Mette.

So kam es nach Angaben der Bahn im gesamten Netz der Autokraft zu sehr starken Einschränkungen. Nicht bedient wurden unter anderem die Kieler Verbindungen 501, 502, 900, 901 und 902. Massiv vom Ausfall der Linie 900 betroffen war die Grundschule Surendorf. Hier organisierten Eltern eigene Schülertransporte. Der Flughafenbus Kielius, der Schülerverkehr in Gettorf, sowie Fahrten zur Dänischen Schule in Dänischenhagen und der AWO-Kindergartenverkehr fanden aber statt. Erhebliche Einschränkungen gab es nach Angaben der Nord-Ostsee Bahn (NOB) auch im Busverkehr im Raum Eutin und Bad Segeberg.

„Diese Aktion ist wenig hilfreich, um einer Einigung näher zukommen“, sagte Joachim Schack, Geschäftsführer des Omnibus Verbandes Nord (OVN). Heute wollen sich Arbeitgeber und Verdi in Kiel erneut zu Tarifgesprächen zusammensetzen. Am Donnerstag vergangener Woche waren die Verhandlungen für die rund 2500 Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe in Schleswig-Holstein ergebnislos vertagt worden. Nach Ansicht der Gewerkschaft ist das von den Arbeitgebern vorgelegte Angebot „nicht verhandlungsfähig“. Demnach wollten die Arbeitgeber eine Laufzeit von 36 Monaten und eine jährlichen Lohnsteigerung von im Schnitt 1,7 Prozent. Dies hält Verdi für inakzeptabel. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Löhne um 1,50 Euro die Stunde, um die Differenz zur Bezahlung der anderen Verkehrsunternehmen im Land auszugleichen.

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Ein Artikel von
Ulrich Metschies
Wirtschaftsredaktion

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