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Warnstreiks sollen ausgeweitet werden

IG Metall Küste Warnstreiks sollen ausgeweitet werden

Die IG Metall Küste will in der kommenden Woche ihre Warnstreiks in den fünf Küstenländern ausweiten und mehrere zehntausend Metaller zu Protesten aufrufen. Am Dienstag sei ein küstenweiter Aktionstag mit Kundgebungen in vielen größeren Städten geplant, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch in Hamburg mit.

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Am Dienstag ist ein küstenweiter Aktionstag geplant.

Quelle: Bernd Thissen/dpa

Hamburg. Seit dem Ende der Friedenspflicht hätten sich in Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und dem nordwestlichen Niedersachsen rund 18 000 Beschäftigte in 90 Betrieben an Warnstreiks beteiligt.

In der nächsten Woche werde sich entscheiden, ob der Tarifkonflikt gelöst werde. „Wenn die Arbeitgeber eine weitere Eskalation verhindern wollen, müssen sie jetzt sehr schnell am Verhandlungstisch nachlegen“, sagte Bezirksleiter Meinhard Geiken. „Dafür bleibt ihnen nur Zeit bis Pfingsten.“ Danach werde die Gewerkschaft mit 24-Stunden-Streiks beginnen. Das ist ein neues Instrument der Gewerkschaft im Tarifkampf, das zwischen kurzen Warnstreiks und tagelangen Flächenstreiks angesiedelt ist.

Die Gewerkschaft fordert für die 140 000 Beschäftigten im Norden fünf Prozent mehr Entgelt, die Arbeitgeber haben 2,4 Prozent für zwei Jahre angeboten, davon 0,3 Prozent als Einmalzahlung. Nach drei erfolglosen Verhandlungsrunden gibt es vorerst keinen weiteren vereinbarten Termin

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