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Seenotretter halfen 538 Menschen

Jahresbilanz 2015 Seenotretter halfen 538 Menschen

Die Seenotretter haben 2015 in Nord- und Ostsee 538 Menschen in Gefahr geholfen. Von ihnen mussten 55 aus akuter Seenot befreit werden. Das sagte der neue „Bootschafter“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Schauspieler Markus Knüfken, am Dienstag in Cuxhaven.

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Sie leisten einen überlebenswichtigen Dienst: Die Seenotretter.

Quelle: Ulf Dahl

Cuxhaven. Im Jahre 2014 waren es 768 Menschen, denen die Retter halfen. An der schleswig-holsteinischen Ostseeküste waren die Seenotretter 725 Mal im Einsatz, 72 Mal weniger als im Vorjahr. Sie retteten 40 Menschen aus Seenot und befreiten 253 weitere aus anderen Gefahrensituationen. An der Nordseeküste bargen die Teams bei insgesamt 255 Einsätzen zwei Menschen aus Seenot und halfen 21 in weiteren Gefahrensituationen.

Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) können sich freuen: Während viele andere Vereine händeringend nach Ehrenamtlichen suchen, rennt der Nachwuchs ihnen fast die Bude ein.

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Eine der dramatischen Szenen des vergangenen Jahres ereignete sich Anfang November, als die Seenotretter einem Skipper in der Kieler Bucht zu Hilfe kamen. Dessen Segeljacht war wegen eines Maschinenausfalls manövrierunfähig geworden. Sie drohte, bei stürmischem Wetter mit einem Frachtschiff zusammenzustoßen. Insgesamt fuhren die deutschen Seenotretter fast 2100 Mal zu Einsätzen raus. Im Vorjahr waren es 2200 Einsätze.

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Die Seenotretter haben ein ereignisreiches Jahr hinter sich: Von Januar bis Oktober 2015 rückte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger knapp 1900 Mal in Nord- und Ostsee aus.

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