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So lief die Silvesternacht im Norden

Jahreswechsel So lief die Silvesternacht im Norden

Silvester, das bedeutet fröhliches und ausgelassenes Feiern, aber auch Alkohol und Feuerwerk. Was in dieser bedeutsamen Nacht im Norden so passiert ist, fassen wir zusammen.

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Grandioses Lichterspektakel zum neuen Jahr: An der Hörn in Kiel.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Meldung 16.45 Uhr: Neujahrsbabys

In Rendsburg heißt das um 5.10 Uhr zur Welt gekommene Neujahrsbaby Joris, in Neumünster wurde um 1.39 Uhr Bente Sophie geboren.

Lany Malu heißt das erste von insgesamt sieben Kieler Neujahrsbabys. Das Mädchen kam um 3.33 Uhr in der Uniklinik zur Welt. Bei der Namenswahl waren die Eltern Laila Schwebke und Maik Jennerjahn aus Melsdorf besonders kreativ: Lany bedeutet himmlische Blume und Malu schattiger Platz, sie stammen beide aus dem Hawaiianischen.

Carmen Walther und Gunar Bretzlaff freuen sich über Familienzuwachs: Der kleine Joris kam an Neujahr um 5.10 Uhr in Rendsburg auf die Welt.

Carmen Walther und Gunar Bretzlaff freuen sich über Familienzuwachs: Der kleine Joris kam an Neujahr um 5.10 Uhr in Rendsburg auf die Welt.

Quelle: Veronika Sawicki
Bente Sophie heißt das Neujahrsbaby aus Neumünster. Um 1.39 Uhr erblickte sie das Licht der Welt. Katharina und Torsten Fuchs sind die stolzen Eltern.

Bente Sophie heißt das Neujahrsbaby aus Neumünster. Um 1.39 Uhr erblickte sie das Licht der Welt. Katharina und Torsten Fuchs sind die stolzen Eltern.

Quelle: Anja Rüstmann
Lany Malu heißt das erste von insgesamt sieben Kieler Neujahrsbabys. Das Mädchen kam um 3.33 Uhr in der Uniklinik zur Welt. Bei der Namenswahl waren die Eltern Laila Schwebke und Maik Jennerjahn aus Melsdorf besonders kreativ: Lany bedeutet himmlische Blume und Malu schattiger Platz, sie stammen beide aus dem Hawaiianischen.

Lany Malu heißt das erste von insgesamt sieben Kieler Neujahrsbabys. Das Mädchen kam um 3.33 Uhr in der Uniklinik zur Welt. Bei der Namenswahl waren die Eltern Laila Schwebke und Maik Jennerjahn aus Melsdorf besonders kreativ: Lany bedeutet himmlische Blume und Malu schattiger Platz, sie stammen beide aus dem Hawaiianischen.

Quelle: Karina Dreyer

Meldung 15.22 Uhr: Beim Filmen angefahren

Beim Filmen des Silvesterfeuerwerks sind in der Neujahrsnacht in Hamburg zwei Menschen von einem Taxi erfasst worden. Ein 25-Jähriger erlitt bei dem Unfall im Stadtteil Bahrenfeld lebensgefährliche Kopfverletzungen, wie die Polizei am Freitag berichtete. Etwa 50 Menschen seien kurz nach Mitternacht an der Unfallstelle auf dem Bürgersteig gewesen, um Raketen und Böller zu zünden. Mehrere von ihnen traten auf die Straße, um Filmaufnahmen vom Feuerwerk zu machen, wie die Polizei mitteilte.

Der herannahende Taxifahrer habe den 25-Jährigen sowie einen 21 Jahre alten Mann im Nebel zu spät wahrgenommen, hieß es weiter. Als der 51-Jährige ausstieg, um sich um die Verletzten zu kümmern, wurde er den Angaben zufolge von der Gruppe bedrängt und floh. Er habe sein Taxi nicht weit entfernt vom Unfallort abgestellt und die Polizei alarmiert. Der 25-jährige Schwerverletzte kam in ein Krankenhaus, der 21-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu.

Meldung 15 Uhr: Ruhiges Geschehen um Flensburg

Die Polizeien in der Stadt Flensburg, den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland, sowie auf Sylt verzeichneten zum Jahreswechsel ca. 320 Einsätze. Diese waren, was die Anzahl betrifft, relativ gleichmäßig auf die Stadt und die Kreise verteilt. Das Polizeirevier Sylt musste in der Zeit von Donnerstag (31.12.2015), 18 Uhr, bis Neujahr, 12 Uhr, etwa 15 Mal ausrücken.

Herausragende Ereignisse waren dabei ein Dachstuhlbrand in Tönning, mehrere verletzte Personen durch Feuerwerkskörper in Großenwiehe und diverse Müllbrände in Flensburg. Insgesamt 16 Tiere waren vermutlich aufgrund des Silvesterlärms ausgebrochen. Insgesamt war es ein eher ruhiges Einsatzgeschehen. Mehrere Streitigkeiten konnten geschlichtet werden und in Schleswig konnte eine Dame beruhigt werden, die sich über die Knallerei wunderte und derart verängstigt war, dass sie die Polizei anrief.

Meldung 13.14 Uhr: Autofahrerin in Hamburg stirbt

Eine 25 Jahre alte Frau ist am frühen Neujahrsmorgen in Hamburg mit ihrem Auto ins Wasser gestürzt und dabei ums Leben gekommen. Ihr Wagen sei von der Straße abgekommen und in ein Schleusenbecken im Stadtteil Wilhelmsburg gefallen, sagte ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr am Freitag. „Die junge Fahrerin konnte nur noch tot geborgen werden.“ Ein Radfahrer sei auf das Auto im Wasser aufmerksam geworden und habe die Einsatzkräfte verständigt. Der Pkw sei mit einem Kran aus dem Wasser gezogen worden. Die 25-Jährige konnte den Angaben zufolge anhand ihrer Ausweispapiere identifiziert werden. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar.

Eine Autofahrerin starb, als sie in der Silvesternacht mit ihrem Auto in ein Schleusenbecken in Hamburg-Wilhemsburg stürzte.

Eine Autofahrerin starb, als sie in der Silvesternacht mit ihrem Auto in ein Schleusenbecken in Hamburg-Wilhemsburg stürzte.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Meldung 13.14 Uhr: Einsätze in Eckernförde verdoppelt

Die Einsatzleitstelle in Kiel verzeichnete für den Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Eckernförde mit 26 Einsätzen doppelt so viele Einsätze wie in der Silvesternacht des Vorjahres (13). Meist handelte es sich um Streitigkeiten, Ruhestörungen oder verärgerte Anwohner wegen "wilder Böllerei". Um 18.30 Uhr wurden die Beamten wegen eines Einbruchs in ein Einfamilienhaus in den Liliencronweg gerufen. Unbekannte hatten sich nach dem Aufhebeln der Terrassentür Zugang zum Haus verschafft und Schmuck und Bargeld gestohlen. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

Um 21.20 Uhr entzündeten Unbekannte einen Altkleidercontainer im Saxtorfer Weg vermutlich mit einem Böller. Das Feuer griff auch auf zwei benachbarte Container über. Der Schaden wurde auf rund 3000 Euro geschätzt. Um 00.40 Uhr wurde ein geparktes Auto in der Norderstraße offenbar durch einen verirrten Böller in Brand gesetzt.

Die Eigentümerin konnte das Feuer jedoch selbst löschen. Und um 04.10 Uhr nahmen die Beamten in der Gaethjestraße eine Anzeige wegen einer Körperverletzung bei einer Party auf.

Am Neujahrstag sind die Überreste des Feuerwerks in Kiel präsent.

Am Neujahrstag sind die Überreste des Feuerwerks in Kiel präsent.

Quelle: Frank Behling

Meldung 12.48 Uhr: Brand in Pinneberg gelöscht

Mehr als sieben Stunden haben Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg den um 0.14 Uhr gemeldeten Brand des Dachstuhls eines zweigeschossigen Geschäftshauses an der Pinneberger Rabenstraße bekämpft. Zeitweise wurden die Kameraden aus der Kreisstadt durch weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Schenefeld und Prisdorf unterstützt. In der Spitze waren schätzungsweise mehr als 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Gegen 4 Uhr war das Feuer an der Rabenstraße gelöscht. Etwa eineinhalb Stunden später konnten die meisten Einsatzkräfte aus Pinneberg und den anderen Feuerwehren aus dem Einsatz entlassen werden. Bis kurz nach sieben Uhr stellten einige Kameraden noch eine Brandwache sicher und übergaben die Einsatzstelle an die Polizei. Um 7.38 Uhr war das letzte Fahrzeug wieder in die Wache zurückgekehrt. Bei dem Brand wurde der Dachstuhl des Geschäftshauses komplett zerstört. Er ist zum Teil eingestürzt. Zu der Höhe des Sachschadens und der Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Das Gebäude war unbewohnt. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich keine Personen in dem Haus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Meldung 12.41 Uhr: Aryan ist Hamburgs Neujahrsbaby

Das erste Baby des Jahres 2016 in Hamburg heißt Aryan. Um 2.03 Uhr kam der kleine Junge in der Neujahrsnacht zur Welt. Er wurde in der Asklepios Klinik Barmbek geboren, wie die Hamburgische Krankenhausgesellschaft am Freitag mitteilte. Als Neujahrsbaby in der Hansestadt war Aryan zwar der Erste, doch in seiner Familie ist er der Zweite: Mutter Nargis und Vater Abdul Ghades Morad haben bereits einen Sprössling.

Aryans Familie lebt im Hamburger Stadtteil Neu-Allermöhe. Das Baby war bei seiner Geburt 53 Zentimeter groß und wog 3700 Gramm. „Mutter und Kind sind wohlauf“, berichtete die Krankenhausgesellschaft und gratulierte der Familie herzlich. Auch allen weiteren neugeborenen Hamburgerinnen und Hamburgern und deren Eltern wünschte sie am Neujahrstag alles Gute.

Der kleine Aryan wurde um 2.03 Uhr in der Asklepios-Klinik in Hamburg-Barmbek geboren.

Der kleine Aryan wurde um 2.03 Uhr in der Asklepios-Klinik in Hamburg-Barmbek geboren.

Quelle: Axel Heimken/dpa

Meldung 12.37 Uhr: Rendsburg hatte "unruhige Nacht"

Überraschung aus Rendsburg: Die Polizei beschreibt eine "unruhige Nacht". Die Beamten des dortigen Polizeireviers zählten 33 Einsätze (31 im Vorjahr). Die Wachdienstbeamten sprachen von einer unruhigen Nacht. Spektakuläre Einsätze waren jedoch nicht dabei. So wurden in der Kieler Straße (20 Uhr) mehrere Jugendliche ermahnt, weil sie wahllos Böller warfen und Anwohner sich gestört fühlten. Um 22.20 Uhr bedrohte ein Jugendlicher in Schacht-Audorf (Kastanienweg) andere mit einer Gaswaffe. Die Waffe wurde sichergestellt, eine Anzeige erstattet und der Jugendliche den Erziehungsberechtigten übergeben. Um 0.40 Uhr erlitt ein 17-Jähriger in der Kieler Straße ein Knalltrauma, nachdem ein 21-Jähriger einen Böller unmittelbar in Kopfhöhe des Jugendlichen zünden ließ. Und gegen 6 Uhr kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Diskothekenbesuchern in der Büsumer Straße.

In Bredenbek kontrollierte um 22.20 Uhr eine Funkstreifenbesatzung einen VW Golf. Am Steuer saß ein 17-Jähriger. Er gab auf Nachfrage zu, keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Der Fahrzeughalter (20) saß auf dem Beifahrersitz. Er hatte die „Probefahrt“ zugelassen. Beide erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens bzw. Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Feuerwehr und Polizei wurden um 22.50 Uhr zu einem Campingplatz am Brahmsee (Langwedel, Fischsiedlung) gerufen. Dort brannte das Mobilheim des Campingplatzbetreibers komplett nieder. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens und auch die Brandursache sind noch unklar. Und in Mörel (Dorfstraße) trafen gegen 1 Uhr mehrere Funkwagen auf einen Streit zwischen mindestens zehn Personen.

Gegen 1.30 Uhr ereignete sich auf der BAB A215 kurz vor dem Parkplatz Rumohr Richtung Neumünster ein Unfall unter Alkoholeinfluss. Eine junge Frau (21/1,5 Promille gepustet) überholte zwei Autos und geriet dabei auf den Grünstreifen der Mittelschutzplanke. Danach kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab. An dem Opel Corsa entstand Totalschaden. Den Gesamtschaden schätzen die Beamten der Autobahnpolizei Neumünster auf mindestens 5000 Euro. Die Fahrerin erlitt Schnittwunden und wurde ambulant behandelt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt, eine Blutprobe entnommen. Bei einem Glatteisunfall auf der A 210 zwischen Schacht-Audorf und dem Kreuz Rendsburg um 4.50 Uhr blieb der allein beteiligte Fahrer (21) unverletzt. Er hatte sich mit seinem BMW überschlagen. Das Auto war nicht zugelassen und nicht versichert. Da auch die Eigentumsverhältnisse unklar sind, wurde der Wagen beschlagnahmt.

Meldung 11.49 Uhr: Ruhig auch in Neumünster

Einen vergleichsweise ruhigen Jahreswechsel hatten die Polizeibeamten in Neumünster. Beide Polizeireviere meldeten unisono einen ruhigen Jahreswechsel. Die Regionalleitstelle in Kiel zählte im Erfassungszeitraum (31.12.15, 18 Uhr bis 1.1.16, 6 Uhr) 44 Einsätze (70 im Vorjahr). Besonders spektakuläre Einsätze waren nicht dabei.

Um 1 Uhr wurden die Beamten zu einem offensichtlich mit illegalen Böllern gesprengten Zigarettenautomaten nach Einfeld (Einfelder Straße) gerufen. Der Automat wurde zwar stark beschädigt, Zigaretten konnten aber nicht gestohlen werden. In sieben Fällen wurden Feuerwehr und Polizei zu Bränden gerufen. Meist waren es Containerbrände (wie um 2 Uhr im Wernershagener Weg). Um 2.25 Uhr brannte jedoch in der Grünewaldstraße ein Auto. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte der Pkw in voller Ausdehnung. Ein daneben geparkter Pkw wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

Und gegen 7 Uhr wurden insgesamt acht Funkstreifenwagen zu einer Silvesterparty in die Holstenhalle beordert. Von dort war eine Schlägerei mit vielen Beteiligten gemeldet worden. Ein 20-Jähriger musste wegen einer Gesichtsverletzung im FEK behandelt werden. Festgestellt wurde, dass es sich um zwei Schlägereien handelte. Hintergründe und Beteiligte sind noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Meldung 11.42 Uhr: Stadtreinigung Hamburg beginnt

Pünktlich mit dem Silvesterfeuerwerk hat die große Putzaktion der Stadtreinigung Hamburg begonnen. Rund 60 Mitarbeiter mit knapp 30 Fahrzeugen beseitigten seit Mitternacht den Müll von Gehwegen und Fahrbahnen an traditionellen Treffpunkten von Neujahrsfeiern, wie die Stadtreinigung am Freitag mitteilte. Das große Saubermachen sollten bis in den späten Nachmittag dauern. Die Stadtreinigung rechnete allein am Neujahrstag mit rund 25 Tonnen Böllermüll. Die schnelle Aufräumaktion diene der Verkehrssicherheit, hieß es in der Mitteilung. Flaschen, Glasscherben und Reste der Feuerwerksbatterien seien besonders auf Fahrbahnen eine Gefahr.

Meldung 11.09 Uhr: "Normales" Silvester in Segeberg

Auch die Polizei im Direktionsbereich Bad Segeberg verzeichnete aus polizeilicher Sicht eine "normale" Silvesternacht. Im Vergleich zum Vorjahr liegen die Einsatzzahlen für die Kreise Pinneberg und Segeberg mit insgesamt 269 (Vorjahr 245) auf einem für eine Silvesternacht normal üblichen Niveau. In Bad Bramstedt wurde gegen 23 Uhr ein Zigarettenautomat in der Schillerstraße gesprengt. Am Tatort verstreute Zigarettenschachteln und Bargeld konnten von der Polizei gesichert werden. Der Sachschaden liegt dennoch bei mehreren tausend Euro. Im Maienbeeck erlitt ein 49-Jähriger gegen 0.15 Uhr beim Abfeuern von handelsüblichen Silvesterpyrokörpern eine schwere Handverletzung. Zeitgleich erlitt ein 29-Jähriger in Norderstedt in der Straße Kabels Stieg eine Handverletzung durch das Abfeuern von Schreckschusspatronen aus einer PTB-Waffe. In Tangstedt (Wilstedt) kam es im Bäckerbarg gegen 4.15 Uhr zu einem Feuer in einer Lagerhalle. Ausgelöst wurde es nach ersten Erkenntnissen durch das Entsorgen von Pyrotechnik in einem angrenzenden Papiercontainer, der dadurch abbrannte. Das Feuer griff auf die angrenzende, etwa 300 Quadratmeter große Lagerhalle über. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Insgesamt meldet die Polizei 19 Brände und 20 Gefährdungen und Sachbeschädigungen durch Böller.

Meldung 10.35 Uhr: Skurriler Fehlalarm in Pinneberg

Den wohl kuriosesten Einsatz hatte am Silvesterabend die Feuerwehr Pinneberg. Die Einsatzkräfte wurden um 18.31 Uhr zu einem dampfenden Misthaufen an der Rabenstraße gerufen. Vorsichtshalber wurde der Misthaufen gewässert, um nicht erneut irrtümlich alarmiert zu werden.

Auch in Heikendorf an der Kieler Förde stiegen die Raketen.

Auch in Heikendorf an der Kieler Förde stiegen die Raketen.

Quelle: Leif Möller

Meldung 10.15 Uhr: Polizeieinsätze in Kiel und Plön

Auch die Polizei in Kiel und Plön veröffentlich ihre Einsatzzahlen: Die Beamtinnen und Beamten arbeiteten im Zeitraum vom 31. Dezember, 18.00 Uhr, bis zum heutigen Morgen, 6.00 Uhr, insgesamt 193 Einsätze ab. Davon entfielen 157 auf das Kieler Stadtgebiet und 36 auf den Kreis Plön.

Heute früh gegen 1.30 Uhr brannte ein PKW im Kreisauer Ring in Kiel-Wellsee vollständig aus. Es handelte sich vermutlich um einen Fiat Panda, der bereits abgemeldet gewesen sein soll. Ein blauer VW Polo, der in unmittelbarer Nähe stand, sowie das Carport, in dem der Fiat untergestellt war, wurden durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Zur Schadenshöhe kann derzeit noch nichts gesagt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Fast zeitgleich, nämlich um 1.33 Uhr, wurde im Elendsredder in Kiel-Wik ein Zigarettenautomat gesprengt. Zeugen hatten berichtet, dass sich mehrere Personen in der Nähe des Automaten aufgehalten hatten und es kurz danach zu einer außergewöhnlich starken Explosion gekommen sein soll. Es wurden vermutlich sowohl Bargeld als auch Zigaretten entnommen. Die Polizei fahndete im Nahbereich leider ergebnislos nach den Tatverdächtigen. Eine flüchtende Person wird als jung bezeichnet, sei mit Jeanshose und dunklem Kapuzenpulli bekleidet gewesen und soll einen schwarzen Rucksack mit weißer Aufschrift mit sich geführt haben. Der Tatverdächtige sei in die Wesselburener Straße gelaufen, konnte dort aber nicht mehr angetroffen werden. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen des Vorfalls.

Richtung Gablenzbrücke und Hauptbahnhof waren die Raketen in Kiel geradezu magisch.

Richtung Gablenzbrücke und Hauptbahnhof waren die Raketen in Kiel geradezu magisch.

Quelle: Frank Behling

Meldung 9.30 Uhr: Bilanz in Kiel "ruhig"

Mit 143 Einsätzen war der Jahreswechsel für die Kieler Feuerwehr und den Rettungsdienst diesmal deutlich ruhiger als üblich. Die beiden Löschzüge der Hauptwache sowie die zehn freiwilligen Feuerwehren mussten lediglich zu 25 Brandeinsätzen ausrücken.

Die Hörn ist traditionell der beste Platz, um das Feuerwerk zu beobachten.

Die Hörn ist traditionell der beste Platz, um das Feuerwerk zu beobachten.

Quelle: Frank Behling

Meldung 9.14 Uhr: Gute Petersberg-Sicht fürs Spektakel

Mit einen farbenprächtigen Feuerwerk haben die Eckernförder 2016 begrüßt. Pünktlich zum Jahreswechsel stiegen nach 0 Uhr die Raketen. Wohl am besten ließ sich das Schauspiel vom Petersberg am Borbyer Ufer beobachten. Rund 100 Zuschauer hatten ich dort versammelt, um das Feuerwerk am Hafen zu betrachten. Ab 23.30 Uhr wurde er merklich voll und die besten Zuschauerplätze am Geländer belegt. Gut eine halbe Stunde dauerte die intensive Knallphase. Gegen Ende gab es noch eine besondere Sichtweise. Rote Leuchtpistolenmunition sank vom Himmel hinab und tauchte den Hafen in rotes Licht.

Vom Borbyer Ufer konnte das Feuerwerk in Eckernförde am besten beobachtet werden.

Vom Borbyer Ufer konnte das Feuerwerk in Eckernförde am besten beobachtet werden.

Quelle: Rainer I. Krüger

Meldung 8.59 Uhr: Erste Bilanzen in der Kiel-Region

Die Leitstelle Mitte verzeichnete für die Bereiche Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön 44 Feuerwehreinsätze. Dabei hatten es die Wehren durchweg mit Kleineinsätzen durch verirrtes Feuerwerk zu tun. Auch mehrere Müllcontainer fielen dem Feuerwerk zum Opfer.

In Neumünster hatte die Feuerwehr neun Einsätze abzuarbeiten. Hier brannten Container, Holzpaletten, ein kleiner Schuppen und eine verirrte Rakete setzte einen Lichtschacht in Brand. Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein vermeldete insgesamt 30 Brandeinsätze.

An der Hörn gab es auch dieses Jahr die größten Raketen zu sehen.

An der Hörn gab es auch dieses Jahr die größten Raketen zu sehen.

Quelle: Frank Peter

Meldung 8.59 Uhr: Feuerwehr SH: "Ruhiger Jahreswechsel"

Der Jahreswechsel bescherte den Feuerwehren in Schleswig-Holstein zwar auch dieses Mal wieder reichlich Arbeit – dennoch kann von einer eher entspannten Lage gesprochen werden, gab der Landesfeuerwehrverband am Freitagmorgen bekannt. Nach der Auswertung der ersten Leitstellenberichte kam es bislang zu rund 160 Feuerwehreinsätzen im ganzen Land. Bei der überwiegenden Anzahl der durch Silvesterfeuerwerk verursachten Brände blieb es bei geringem Sachschaden. Von Schwerverletzten durch unsachgemäßen Feuerwerksgebrauch liegen bislang keine Berichte vor. Dennoch gab es Arbeit genug für die knapp 1400 Freiwilligen Feuerwehren und vier Berufsfeuerwehren im Land.

Meldung 8.43 Uhr: Mehr als 1000 Einsätze in Hamburg

Rund 1000 Einsätze hat die Hamburger Feuerwehr in der Silvesternacht absolviert. Bei jedem vierten Einsatz rückte die Feuerwehr aus, um Brände zu löschen, wie ein Sprecher mitteilte. Überwiegend seien jedoch Rettungseinsätze notwendig gewesen. Auslöser waren häufig Feuerwerkskörper.

Ein 55-Jähriger verletzte sich bereits am Donnerstagnachmittag beim Zünden eines Böllers so schwer, dass Teile seiner Finger amputiert wurden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt wurden mehr als 70 Menschen durch Feuerwerk verletzt.

Meldung 6.42 Uhr: A 25 nach Unfällen stundenlang gesperrt

Zehn Autos sind wegen dichtem Nebel in der Silvesternacht auf der Autobahn 25 beim Kreuz Hamburg-Südost zusammengestoßen. Dabei wurden sechs Menschen leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte. Kurz hintereinander war es in beiden Fahrtrichtungen zu drei Unfällen mit insgesamt zehn beteiligten Autos gekommen. Die Autobahn wurde wegen der Unfälle bis in die Morgenstunden gesperrt.

Meldung 6.06 Uhr: Brennendes Altersheim in Altona evakuiert

Mehr als 90 Menschen sind in der Silvesternacht aus einem brennenden Altersheim in Hamburg-Altona gerettet worden. Drei von ihnen waren leicht verletzt worden, als das Gebäude am späten Donnerstagabend in Brand geraten war. Auslöser für das Feuer war vermutlich eine Feuerwerksrakete, wie ein Polizeisprecher sagte.

In Hamburg-Altona musste die Feuerwehr am Silvesterabend mehr als 90 Menschen retten.

In Hamburg-Altona musste die Feuerwehr am Silvesterabend mehr als 90 Menschen retten.

Quelle: Axel Heimken/dpa

Das oberste Stockwerk sei durch die Flammen beschädigt und das restliche Haus durch die Löscharbeiten in Mitleidenschaft gezogen worden. Die rund 90 Bewohner wurden vorerst in einer Notunterkunft in einer Schule untergebracht. Sie würden in den nächsten Tagen auf andere Altenheime verteilt werden.

Die Feuerwehr war rund sechs Stunden im Einsatz, um den Brand zu löschen. Wie hoch der entstandene Schaden ist, war zunächst unklar.

Vor der Elbphilharmonie gab es ein prächtiges Farbenspektakel.

Vor der Elbphilharmonie gab es ein prächtiges Farbenspektakel.

Quelle: Axel heimken/dpa

Meldung 3.56 Uhr: Großbrand in Pinneberg

Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Pinneberg, Prisdorf und Schenefeld sind in der Nacht mit Nachlöscharbeiten nach einem ausgedehnten Dachstuhlbrand an der Rabenstraße in Pinneberg beschäftigt gewesen. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Ursache war den Feuerwehrleuten nicht ersichtlich.

Meldung 0.28 Uhr: Schwerer Unfall bei Gettorf

Etwa sechs Stunden vor Jahresende hat sich auf der Bundesstraße 76 (B 76) in der Gemeinde Gettorf ein schwerer Verkehrsunfall mit elf beteiligten Personen und vier Fahrzeugen ereignet. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt.

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