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Die besten Argumente siegen

„Jugend debattiert“ Die besten Argumente siegen

Beim Regionalentscheid Kiel-Nord des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ diskutierten 32 Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren diese und andere Fragen im Gymnasium Altenholz. In den Finalrunden setzten sich Jorina Sendel (Sek II/Gymnasium Kronshagen) und Lena Köhler (Sek I/Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule Kiel) durch.

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Meisterten das Finale im Regionalwettbewerb trotz Aufregung souverän (von links): Tobias Scheffler, Hanna Zander, Anna Gawarecki, Jorina Sendel, Meri Nehlsen, Lea Fietzke und Lena Köhler.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Ebenso wie die Zweitplatzierten Tobias Scheffler (Gymnasium Elmschenhagen) und Meri Nehlsen (Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz) qualifizierten sie sich für den Landesentscheid am 15. März und gewannen ein vorbereitendes Rhetorik-Seminar.

Zehn Tage lang hatten sie zuvor mithilfe von Freunden und Eltern zu den schon bekannten Fragestellungen recherchiert. Auch wenn manches Fremdwort zur Stolperfalle wurde und einige Vorschläge am geltenden Recht scheitern würden, gab es viel Lob von der Jury, die Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit, Sachkenntnis und Überzeugungskraft bewertete.

Teil des Unterrichts in Elmschenhagen

„Bei uns ist die Vorbereitung Teil des Wirtschafts- und Politikunterrichts“, berichtete Anke Behrens, Lehrerin am Gymnasium Elmschenhagen. „Wir üben, Argumente zu begründen, auf andere einzugehen und Gegenargumente sachlich zu entkräften.“ Erfahrungen, die den Schülern auch abseits des Wettbewerbs helfen. „Sie können Sachverhalte besser analysieren“, so Behrens. Auch die Jugendlichen haben den Nutzen erkannt: „Es hilft, wenn man sich zu Hause durchsetzen will“, berichtete Jorina Sendel. „Mir hat es gezeigt, dass man seine Angst überwinden sollte, vor vielen Menschen zu sprechen“, sagte Lea Fietzke vom Gymnasium Elmschenhagen.

André Hentschel, Lehrer am Gymnasium Altenholz und Regionalkoordinator des Wettbewerbs, führt seine Schüler spielerisch an die Debattier-Regeln heran. Zwei Minuten lang darf jeder die Streitfrage aus seiner Sicht beantworten. In der folgenden freien Aussprache werden zwölf Minuten lang weitere Argumente gebracht und auf die Gegenseite eingegangen, bevor in der Schlussrunde jeder eine Minute lang die Diskussion reflektieren und seinen Standpunkt darlegen kann.

Tovar: "Tugend ohne Hochkonjunktur"

Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, der bei den Finaldebatten in der Jury saß, lobte das Format: „Ihr bekommt hier das elementare Rüstzeug für eine Tugend, die in unserer Demokratie nicht gerade Hochkonjunktur hat.“

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