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Deformiertes Fass im Kernkraftwerk Krümmel

Keine Gefährdung Deformiertes Fass im Kernkraftwerk Krümmel

Im Kernkraftwerk Krümmel haben Mitarbeiter ein Fass mit einer starken Deckelwölbung entdeckt. Beim Lösen der Deckelschrauben ließ sich der Deckel nach Angaben des Betreibers um 20 Zentimeter anheben. Eine Gefahr für Mitarbeiter oder Bevölkerung habe nicht bestanden.

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Im Kernkraftwerk Krümmel haben Mitarbeiter ein Fass mit einer starken Deckelwölbung entdeckt.

Quelle: Kernkraftwerk Krümmel

Kiel. Ein Teil des Fassinhalts trat über den Rand. Das Fass war im Jahr 2002 befüllt worden. Vergleichbare Befunde wurden an anderen Fässern nicht festgestellt. Das übergetretene Filterkonzentrat wurde in ein leeres Fass gefüllt. Dieses sowie das auffällige Fass wurden zurück ins Fasslager verbracht. Dort sollen jetzt unter anderem die Nuklidzusammensetzung und der Restfeuchtegehalt analysiert werden.

Hintergrund

Insgesamt lagern im KKW Krümmel in zwei Kavernen und im Fasslager 1332 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. An keinem dieser Fässer sind nach Angaben des Betreibers bisher Korrosionsschäden wie im KKW Brunsbüttel festgestellt worden.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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