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Kaum Schäden bei Unwetter

DWD warnt erneut Kaum Schäden bei Unwetter

Bei dem Unwetter in der Nacht ist der Norden von größeren Schäden verschont geblieben. In Schleswig-Holstein berichteten Polizei und Feuerwehr von keinen nennenswerten Auswirkungen. Nach dem bisher heißtesten Tag des Jahres drohen neue Unwetter.

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Es blitzt über der Kieler Förde.

Quelle: Martin Kaßner

Kiel . Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Donnerstag vor Unwettern mit Gewitter und Starkregen gewarnt. Doch Schleswig-Holstein blieb vor größeren Schäden verschont. Hier ein Überblick:

  • In Lauenburg prallte ein Autofahrer gegen einen umgestürzten Baum auf der Straße, der Mann blieb unverletzt.
  • Die Feuerwehren in Kiel und Neumünster hatten keine Einsätze. Wie der Leitungsdienst in der Landeshauptstadt mitteilte, war nicht ein Keller vorllgelaufen.
  • In Kronprinzenkoog (Kreis Dithmarschen) schlug vermutlich ein Blitz in eine sehr große Kühlhalle für Gemüse ein, die sofort brannte. Die Feuerwehr war schnell mit einem Großaufgebot vor Ort.
  • In Hamburg musste die Feuerwehr in der Nacht 25 Mal ausrücken, meist weil Straßen überschwemmt waren. Vereinzelt habe es im Norden Blitzeinschläge und Überschwemmungen gegeben.

Nach einem Blitzeinschlag in das Bahn-Stellwerk „ Lindaunis “ in Süderbrarup (Kreis Schleswig-Flensburg) fuhren keine Züge zwischen Eckernförde und Sörup. Während der Reparaturarbeiten pendelten die Regional-Bahnen mehrere Stunden lang lediglich zwischen Sörup und Flensburg sowie zwischen Eckernförde und Kiel, sagte Bahnsprecherin Angelika Theidig.

In Klein Offenseth-Sparrieshoop im Kreis Pinneberg schlug ein Blitz kurz nach Mitternacht in ein Einfamilienhaus ein. Das Feuer im Dachstuhl verursachte hohen Sachschaden. In Kronprinzenkoog im Kreis Dithmarschen ging eine Kühlhalle für Gemüse in Flammen auf. Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. In der nordfriesischen Gemeinde Langenhorn verursachte ein Feuer in einem Gebäude ebenfalls hohen Schaden. In allen Fällen waren die Feuerwehren stundenlang mit den Löscharbeiten beschäftigt. Menschen wurden nicht verletzt.

Ausblick für Freitag

Nachdem in der Nacht zu Freitag eine heftige Gewitterfront über Schleswig-Holstein hinweggezogen ist, beruhigt sich die Wetterlage jetzt. „Für den heutigen Freitag ist noch vereinzelt mit Schauern und in Schauernähe auch auflebenden Winden zu rechnen, neue Schwergewitter wird es aber nicht mehr geben“, sagt Rüdiger Hartig vom Seewetteramt in Hamburg.

Die Gewitterfront verlagere sich nun weiter nach Südosten. Schleswig-Holstein liege auf der Rückseite und müsse nur noch mit Ausläufern rechnen. „Die Hochsommerphase ist allerdings zunächst vorbei, in den nächsten Tagen wird es wechselhafter, feuchter und spürbar kühler“, sagt Hartig. Dennoch wird es nach Ansicht des Meteorologen auch aufgelockerte und heitere Phasen geben. Für die Regattafahrten und die Windjammerparade der Kieler Woche sieht der Experte keine Probleme.

Wie sich die Lage in Schleswig-Holstein entwickelt, können Sie der Wetterwarnlagekarte entnehmen.

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Ein Artikel von
Günter Schellhase
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