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Bis zu zwei Jahre Übergangsgeld

Torsten Albig Bis zu zwei Jahre Übergangsgeld

Finanziell muss sich der scheidende Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) keine großen Sorgen machen. Er kann bis zu zwei Jahre mit etwa 7000 Euro Übergangsgeld rechnen - die ersten drei Monate nach der Amtszeit sogar mit etwa 13 800 Euro.

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Foto: Der scheidende Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) will sich bis zum Regierungswechsel in Schleswig-Holstein in Zurückhaltung üben.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Das Übergangsgeld wird gemäß Landesministergesetz ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Amt gezahlt, jedoch höchstens für zwei Jahre. Albig wurde am Donnerstag 54 Jahre alt. Er wollte seinen Geburtstag im kleinen privaten Kreis feiern, wie ein Sprecher der Landesregierung sagte. In dieser Woche macht Albig laut Staatskanzlei einen „längerfristig geplanten Kurzurlaub“.

Am 6. Juni tritt der neu gewählte Landtag erstmals zusammen

Wie lange Albig nach der Niederlage der SPD bei der Landtagswahl am 7. Mai noch im Amt sein wird, hängt von der Wahl eines Nachfolgers ab. Am 6. Juni tritt der neu gewählte Landtag erstmals zusammen. CDU-Wahlsieger Daniel Günther hofft, dass er am 28. Juni zum Ministerpräsidenten gewählt werden könnte - falls die „Jamaika“-Koalitionsverhandlungen von CDU, Grünen und FDP erfolgreich sein sollten. Gemäß Landesverfassung muss Albig die Amtsgeschäfte bis zur Wahl eines Nachfolgers führen.

"Zurückhaltung" bis zum Rückzug aus der Politik

In der Öffentlichkeit tritt Albig seit der Wahlniederlage und seinem angekündigten Rückzug aus der schleswig-holsteinischen Politik „nur noch mit größter Zurückhaltung“ auf - „aus Respekt vor den Wählerinnen und Wählern“, ließ die Staatskanzlei verlauten.

Von KN-online

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