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Keine größeren Schäden im Norden

Sturmtief „Zeljko“ Keine größeren Schäden im Norden

Sturmtief „Zeljko“ hat dem Norden eine ungemütliche Nacht bereitet. Größere Schäden richtete der Sturm aber nicht an, wie die Polizeireviere am Sonntagmorgen mitteilten. „Wir hatten ein bisschen mehr Wasser als sonst — aber das war's“, resümierte ein Sprecher der Polizei Flensburg.

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Der ganz große Schaden ist in Kiel ausgeblieben. Die Route des Unwetters zog von den Niederlanden über Niedersachsen hinweg zur Ostsee.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Ruhige Lage und nichts Außergewöhnliches meldete auch die Polizei in Rostock, Neubrandenburg und Schwerin.

Foto: Der ganz große Schaden ist in Kiel ausgeblieben. Die Route des Unwetters zog von den Niederlanden über Niedersachsen hinweg zur Ostsee. Frank Behling

In Hamburg rückten nach Polizeiangaben Einsatzkräfte in der Nacht rund 50 Mal aus, weil Straßenlaternen oder Bauzäune umfielen oder zu fallen drohten und sich in Kellern Wasser ansammelte. Alles in allem sei das Einsatzaufkommen aber weit hinter dem zurückgeblieben, was befürchtet wurde, sagte ein Polizeisprecher. Am Sonntag herrscht in Deutschland die Ruhe nach dem Sturm. Es wird ein Mix aus Sonne und Wolken erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Kreis Rendsburg-Eckernförde

Im Zuständigkeitsbereich der Polizei Neumünster richtete der Sturm weniger Schaden an als befürchtet. Die Polizei registrierte im Kreisgebiet Rendsburg-Eckernförde zwischen Sonnabend und Sonntag nur insgesamt 15 wetterbedingte Einsätze. In Rendsburg gab es vier Einsätze wegen Wasser auf der Fahrbahn oder vollgelaufener Unterführungen. Im Rendsburger Umland rückten Polizei und Feuerwehr ebenfalls viermal aus wegen Ästen auf der Fahrbahn oder umgewehter Baustellenabsperrungen (A7, NMS Nord). In Eckernförde lag in der Riesebyer Straße ein Ast auf der Straße, Teile der Gasstraße standen unter Wasser. Im Eckernförder Umland gab es fünf Einsätze wegen Ästen auf der Fahrbahn, eines losgerissenen Angelbootes (Schwedeneck) oder Überschwemmungen (Neudorf-Bornstein). Menschen wurden nicht verletzt.

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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