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Ätzende Flüssigkeit: Einsatz im Regionalexpress

Kiel-Lübeck Ätzende Flüssigkeit: Einsatz im Regionalexpress

Eine ätzende Flüssigkeit in einem Regionalexpress von Kiel nach Lübeck hat am Dienstag Polizei und Feuerwehr in Atem gehalten. Die Polizei sperrte drei Gleise des Lübecker Hauptbahnhofs, nachdem Reisende von einer Rauchentwicklung und stechenden Geruch im Zug berichtet hatten.

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Die Polizei sperrte drei Gleise des Lübecker Hauptbahnhofs

Quelle: Ulf Dahl/Symbolfoto

Kiel. Feuerwehrleute in Schutzanzügen durchsuchten den Zug. Dabei fanden sie nach Angaben eines Feuerwehrsprechers in dem betroffenen Abteil in einer Sitzreihe verschiedene Lebensmittel und Tüten, die ein unbekannter Fahrgast zurückgelassen hatte. Auf einem der Sitze sei eine Kunststoffflasche gefunden worden, die am Flaschenboden durchgeätzt gewesen sei, sagte der Sprecher. Vermutlich habe der Inhalt der Flasche mit dem Polster des Sitzes zu einer heftigen chemischen Reaktion mit Rauch- und Geruchsbelästigung geführt, sagte er weiter.

Die Feuerwehr entnahm Proben, die im Labor der Berufsfeuerwehr analysieren werden sollen. Die Bundespolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Deren Sprecher berichtete von Zeugenaussagen, wonach eine ältere Frau die Flasche zurückgelassen haben könnte, als sie in Pönitz oder Pansdorf ausgestiegen sei. Der Zugverkehr zwischen Lübeck und Kiel lief nach Angaben eines Bahnsprechers seit dem Nachmittag wieder normal.

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