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Landesregierung will Warften sichern

Klimawandel Landesregierung will Warften sichern

Schleswig-Holsteins Landesregierung will mit einem Millionenprogramm die Warften auf den Halligen verstärken, um sie besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Damit sollen die Halligen auch bei steigendem Meeresspiegel bewohnbar bleiben, erklärte das Küstenschutzministerium am Dienstag zu dem Kabinettsbeschluss.

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Die Warften mit den Häusern: Schleswig-Holsteins Landesregierung will mit einem Millionenprogramm die Warften auf den Halligen verstärken, um sie besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.

Quelle: Maja Hitij/ dpa

Kiel. Warften sind künstlich aufgeschüttete Erdhügel. „Die Halliglandschaft ist weltweit einmalig und unersetzbarer Teil des schleswig-holsteinischen Kulturerbes“, sagte Minister Robert Habeck (Grüne). Ohne Besiedlung drohe sie verloren zu gehen. „Die Menschen auf den Halligen brauchen bei Sturmfluten Sicherheit“, sagte Habeck.

Für die über einen längeren Zeitraum geplante Verstärkung der 32 bewohnten Warften rechnet das Ministerium mit jährlichen Kosten von etwa einer Million Euro. Die Gesamtkosten werden mit 25 bis 30 Millionen Euro veranschlagt. Die Mittel kommen aus einem Programm, das der Bund zu 70 Prozent finanziert und das Land zu 30 Prozent. Vorrangig werden Warften bedacht, für die bereits konkrete Überlegungen der Gemeinden zur Anpassung und Erweiterung des Gebäudebestandes vorliegen.

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