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Fühlen wie James Bond in Schleswig-Holstein

Zum Kinostart Fühlen wie James Bond in Schleswig-Holstein

Sein Name ist Bond, James Bond. Die Coolness des britischen Geheimagenten ist legendär – und dennoch nicht einzigartig. Denn Sie können sich auch in Kiel und Umgebung ein bisschen wie 007 fühlen.

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Endcool: Aus einem Aston Martin können Sie in Schleswig-Holstein zwar lediglich aussteigen, wenn sie ein ähnlich dickes Portemonnaie haben wie der britische Geheimdienst, aber einige andere Tipps mit schnellen Autos haben wir dennoch für alle James-Bond-Freunde..

Quelle: dpa/Angelo Carconi

Rätsel lösen in Kiel

Kiel. In 60 Minuten den Weg aus einem verschlossenen Raum finden? Einen kühlen Kopf bewahren, Rätsel lösen und dann mutig entscheiden. Dafür muss man nicht im Dienste ihrer Majestät stehen, sondern sich lediglich für ein Spiel namens „Key Search“ in Kiel anmelden. Einer kleinen Gruppe wird die Herausforderung gestellt, sich aus dem Raum im Stadtteil Wik zu befreien. Draußen sitzen die Veranstalter und steuern den Schwierigkeitsgrad. Wie? Am besten ausprobieren.

Immer einen Ausweg in der Probstei

Der Druck auf James Bond ist in jedem Fall enorm: Zeit, Bösewichte und andere Bedrohungen wirken auf den Geheimagenten ein. Wer sich einem ähnlichen Stress aussetzen will, tut das am besten in einer verwirrenden Umgebung. Die liegt in der Probstei, genauer in Probsteierhagen: Der dortige Irrgarten ist ein Heckenlabyrinth erster Klasse. Verblüffend gleiche Ecken, falsche Abzweigungen – wer hier wieder herauskommen will, braucht entweder ein gutes Gedächtnis oder eine Kondition wie James Bond.

Skyfall über Kiel

Als Pierce Brosnan sich in „Goldeneye“ (1995) aus einem Flugzeug stürzte, kommentierte er das lakonisch mit „Für England“. Das würde ein schleswig-holsteinischer Geheimagent natürlich anders ansagen, sich aus einem Flugzeug stürzen kann er aber auch. Zum Beispiel bei einem Tandem- oder Ausbildungs-Fallschirmsprung, den der Luftsportverein Kiel anbietet. Aus 3000 Metern Höhe zwischen Kanal und Förde den freien Fall zu wagen, muss ein ganz besonderer Moment sein. Da können die öden und kargen Wüsten, in denen Bond zuweilen unterwegs ist, sicher nicht mithalten. Und dann edel gen Boden zu gleiten, hat außerdem britischen Stil.

Lauschangriff aus Hoheluft

Kaum zu glauben, aber mitten im feinen Hamburg-Hoheluft ist alles erhältlich, was man braucht, um seinen Nachbarn auszuspionieren. Mahmod Abu Shanab hat in seinem Spy Shop etliche Artikel im Regal, die den technischen Entwickler des britischen Geheimdienstes „Q“ in den Bond-Filmen stolz machen würden. Vor allem die in Alltagsgegenständen versteckten Mikrofone sind heiß begehrt, wie der Besitzer des Ladens weiß. Er arbeitet nicht nur für Privatkunden, sondern auch für Regierungen, echte Geheimdienste und Fernsehsender. Ob der britische MI6, Arbeitgeber von James Bond, ebenfalls darunter ist, bleibt allerdings offen. Undercover, gewissermaßen.

Wodka-Martini in Kiel

Geschüttelt, nicht gerührt: Jeder kennt die Variante, in der James Bond sein favorisiertes Getränk bestellt. Dass Martini aber eigentlich eine Mischung aus Gin und einem Hauch Wermuth ist und James Bond somit sein "spezielles" Getränk hat, wissen längst nicht alle. Und wer ihn mal testen will, sollte sich eine Bar seines Vertrauens suchen, in der dieser gern mit einer Olive im Glas servierte Tropfen verfügbar ist. Dafür gibt es viele Adressen im Kieler Umland. Eine Bar auf der Kieler Bergstraße kann allerdings mindestens aus einem Grund auftrumpfen: Ihr Name ist „Bond“.

In jedem Polizisten steckt ein James Bond

Es war vor gut sieben Jahren, als es im gesamten Norden  eine Erschütterung in dem Dienstbereich gab, dem im weitesten Sinne auch James Bond angehört. Die SIG Sauer des lokalen Herstellers aus Eckernförde wurde in der bremischen, hamburgischen und schleswig-holsteinischen Polizei durch eine Walther abgelöst. Wer nicht weiß, worum es geht, dem sei die Gefahr, in die sich der britische Geheimagent täglich begibt, noch einmal vor Augen geführt – und der klassische Vorspann, in dem der Schatten von James Bond seine Pistole zückt. Exakt, auch bei dieser Schusswaffe handelt es sich um eine Walther, die Walther PPK. Aus dem Landespolizeiamt hieß es 2008: Man sei James Bond jetzt sogar ein Stück voraus. Nun ja. Jedenfalls kann sich jeder Polizist Schleswig-Holsteins seit den vergangenen Jahren zumindest ein wenig wie James Bond fühlen.

Freie Fahrt in Padborg

Mehr als selbstverständlich für jeden James-Bond-Streifen ist die Verfolgungsjagd, in der Bond einen Bösewicht oder seine Handlanger jagt, oder gerade vor denen Reißaus nehmen muss. Zwar herrscht auf deutschen Autobahnen immer noch kein Tempolimit, doch auf solche Rasereien im freien Verkehr ist nicht nur die Polizei eher schlecht zu sprechen. Wer einmal einen Sportwagen nach Herzenslust ausfahren will, scharfe Kurven nehmen, auf der Geraden Vollgas geben, dem sei der Padborg Park an der dänisch-deutschen Grenze unmittelbar nördlich von Flensburg empfohlen. Zwar stehen dort keine Aston Martin-Geschosse bereit, in denen Bond stets unterwegs ist, aber zumindest eine englische Sportskanone lässt sich für drei eigene und drei Beifahrerrunden auf dem Ring mieten. Die Lotus Elise steht für 170 Euro bereit.

Passender Name aus Kiel

James Bond und seine britische Lässigkeit sind legendär. Doch manchem geht der Frauenheld mit seiner Macho-Attitüde, dem alles gelingt, vielleicht auch einfach auf die Nerven. Die Lösung? Sich einmal wie Bonds Gegenspieler fühlen. Fans wissen: Die Schauspieler dieser Charaktere waren zwar besonders häufig deutsch oder deutschsprachig – im aktuellen „Spectre“ ist das Christoph Waltz – von einem Schleswig-Holsteiner ist bisher aber leider nicht berichtet worden. Langfristig in Erinnerung bleibt dafür allerdings der mittlerweile verstorbene Schauspieler als Opponent von Roger Moore in „Der Spion, der mich liebte“ (1977) und „Moonraker“ (1979). Sein Name: Richard Kiel.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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Daniel Craig stürzt sich erneut in ein James-Bond-Abenteuer - und darin ist nichts dem Zufall überlassen.

James Bond fährt famose Autos, trägt schicke Anzüge und trinkt viel. So hat Ian Fleming ihn erfunden, und die Filme kultivieren das eifrig. Aus gutem Grund. Denn 007 hat die Lizenz zum Geldscheffeln.

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