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Erneut vergifteter Seeadler gestorben

Kreis Dithmarschen Erneut vergifteter Seeadler gestorben

In Schleswig-Holstein ist erneut ein Seeadler vergiftet worden. Er starb an einer Zinkvergiftung. „Wahrscheinlich hat er ein vergiftetes Beutetier gefressen“, sagte am Dienstag der Geschäftsführer des Wildparks Eekholt, Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck.

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Nicht mehr so lebendig: Immer wieder werden Seeadler im Kreis Dithmarschen Opfer von Giftanschlägen.

Quelle: Andreas Schulz-Benick (Archivbild)

Eekholt/Nordhastedt. Der Adler war erst in diesem Sommer geschlüpft. Er wurde am 18. Dezember nahe Nordhastedt im Kreis Dithmarschen aufgegriffen. Er konnte nicht mehr fliegen. Durch das Gift war der Verdauungstrakt des Adlers so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass er kurze Zeit später verendete. In Dithmarschen sind damit in diesem Jahr bereits sechs Seeadler vergiftet worden: Im Juni war in einem Revier bei St. Michaelisdonn eine Seeadlerfamilie Opfer eines Giftanschlags geworden. Die streng geschützten Tiere waren mit dem in der EU verbotenen Pflanzenschutzmittel Mevinphos vergiftet worden.

Zinkvergiftungen werden unter anderem durch die Aufnahme von Wühlmausgift (Zinkphosphid) ausgelöst. Erst Anfang November waren nahe Wismar rund 150 Wildgänse an diesem Gift verendet, das ein Landwirt unsachgemäß ausgebracht hatte. „Auch im Fall des Adlers liegt es nahe, dass er Zinkphosphid aufgenommen hat“, sagte von Schenck.

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Foto: In Nordfriesland wurde eine Seeadlerhorst zerstört.

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