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Kreis Dithmarschen beginnt mit Tötung von Gänsen

Geflügelpest Kreis Dithmarschen beginnt mit Tötung von Gänsen

Nach Ausbruch der Vogelgrippe in Gänsezucht-Betrieben in Schleswig-Holstein ist am Dienstag mit der Massenkeulung begonnen worden. Zunächst sollen 2000 Tiere in einem Betrieb in Gudendorf im Kreis Dithmarschen getötet werden.

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Tausende Gänse werden im Kreis Dithmarschen getötet.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Gudendorf. Rund 1800 Gänse im zehn Kilometer entfernten Eddelak sollen voraussichtlich am Mittwoch gekeult werden, teilte der Kreis mit. Beide Ställen gehören zu einem Betrieb. Dort wurde die niedrigpathogene Aviäre Influenza des Subtyps H5 amtlich festgestellt. „Bei einem dritten Betrieb desselben Inhabers konnte indes kein Influenza H5-Virus nachgewiesen werden.“ Die 5000 Zuchtgänse müssen deshalb nicht getötet werden, der Betrieb bleibt dennoch vorsorglich gesperrt.

"Mit der Tötung der insgesamt 3800 Gänse soll verhindert werden, dass die Viren des Subtyps H5 in dem Geflügel spontan zu einer hochpathogenen Form mutieren und sich weiterverbreiten", sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). „Das ist angesichts der landes- und bundesweiten Ausbreitung der hochpathogenen Aviären Influenza des Subtyps H5N8 umso dringlicher.“ Die Gänse würden von einer bundesweit tätigen Spezialfirma in einem tierschutzgerechten Verfahren getötet, hieß es.

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Foto: Prof. Dr. Karina Reiß, Dermatologin am UKSH, kritisiert die amtliche Vorgehensweise im Umgang mit der Geflügelpest

Die Tötung von 3800 Gänsen in Dithmarschen hat eine Kontroverse zwischen der Kieler Biochemikerin und Zellbiologin Prof. Karina Reiß und Umweltminister Robert Habeck (Grüne) ausgelöst.

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