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Friedrichstadt und die „Pflicht“-Feuerwehr

Kreisverwaltung Friedrichstadt und die „Pflicht“-Feuerwehr

Das Holländerstädtchen Friedrichstadt hat künftig eine „Pflicht“-Feuerwehr. 50 Einwohner haben am Freitag ihre Verpflichtung bekommen. Über das Ordnungsamt wurden die Bescheide mit Boten persönlich zugestellt.

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Friedrichstadt hat künftig eine „Pflicht“-Feuerwehr: 50 Einwohner haben am Freitag ihre Verpflichtung bekommen.

Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/ Symbolbild/ dpa

Friedrichstadt. „Die freiwillige Feuerwehr gibt es nicht mehr, ihre Anerkennung ist widerrufen“, sagte Kreiswehrführer Christian Albertsen: „Unser Ziel ist jedoch, so schnell wie möglich wieder zu einer freiwilligen Feuerwehr zurückzukehren.“ Hintergrund war nach Angaben der Kreisverwaltung, dass durch Austritte von Feuerwehrleuten beziehungsweise durch Umzüge nicht mehr genügend Menschen in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv waren.

„Auch wenn manche es anders sehen: Die Verpflichtung der neuen Feuerwehr ist kein Zwang“, erklärte Albertsen. „Viele wissen nicht, dass nach der Gemeindeordnung jeder Bürger verpflichtet ist, sich ehrenamtlich für seine Gemeinde einzusetzen.“ Im Zwang sei nur die Stadt, da sie per Gesetz den Brandschutz sicher stellen muss. „Jetzt erinnert sie ihre Bewohner mit einem Verpflichtungsbescheid, sich „ehrennamtlich“ zu engagieren.“

In Schleswig-Holstein gibt es Pflicht-Wehren noch in List auf Sylt und in Burg im Kreis Dithmarschen, sagte Holger Bauer vom Landesfeuerwehrverband.

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