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Kreuzfahrtschiffe mit Feuerwerk verabschiedet

„Cruise Days“ Kreuzfahrtschiffe mit Feuerwerk verabschiedet

Mit einem prächtigen Feuerwerk sind in Hamburg mehrere Kreuzfahrtschiffe von den „Cruise Days“ verabschiedet worden. An der traditionellen Schiffsparade nahmen die „AIDAbella“, die „Mein Schiff 4“ und die „MS Europa“ teil. Unzählige Barkassen, Motor- und Segelboote begleiteten die Parade elbabwärts.

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Mit einem prächtigen Feuerwerk sind in Hamburg mehrere Kreuzfahrtschiffe von den „Cruise Days“ verabschiedet worden.

Quelle: Bodo Marks/ dpa

Hamburg. Sieben Kreuzfahrtschiffe, Showeffekte und Bühnen lockten am Wochenende hundertausende Besucher an die Ufer der Elbe. Die Hamburg Cruise Days waren erneut ein voller Erfolg für die Tourismuswirtschaft der Hansestadt Hamburg. Höhepunkt war am Sonnabend die Auslaufparade der Schiffe mit Feuerwerk und Lasershow. Rocklegende Udo Lindenberg gab dabei vom Deck der „Mein Schiff 4“ ein Konzert und beschallte die Hamburger Innenstadt vom Deck 14 aus. Allein die Auslaufparade verfolgten nach Angaben der Veranstalter mehr als 300.000 Menschen.

Die „Aidabella“ führte die Parade an und sorgte mit großen Scheinwerfern für einen ganz besonderen Show-Effekt. „Die Cruise Days in Hamburg sind für uns ein ganz besonderer Moment. Wir können hier unser modernstes Schiff zeigen“, sagte Wybcke Meier von der Reederei TUI Cruises. Das 2008 gegründete Unternehmen hatte bei der Auslaufparade am Sonnabend mit der  „Mein Schiff 4“ auch das größte Schiff in dem Konvoi. Der 295 Meter lange Neubau war am 5. Juni in Kiel getauft worden. Die Hamburger Tui Cruises ist neben Aida Cruises (Rostock) einer der beiden Marktführer bei Kreuzfahrten in Deutschland. Beide Reedereien wollen 2015 zusammen deutlich über eine Million Passagiere befördern – die meisten davon über die Häfen Kiel und Hamburg.  

„Die Cruise Days sind für uns auch die Chance, um für Olympia-Bewerbung der Hansestadt Flagge zu zeigen“, sagte Hansjörg Kunze, Sprecher der Rostocker Reederei Aida Cruises. Die „Aidabella“ hatte zu diesem Anlass bei der Auslaufparade auch ein großes Plakat als Unterstützung der Olympia-Bewerbung Hamburgs und Kiels an der Bordwand hängen. „Es wäre einfach schön, wenn es mit der Bewerbung klappt. Wir unterstützen es deshalb“, so Kunze. Die Anziehungskraft der großen Schiffe mitten in einer Stadt wie Hamburg ist für die Reedereien auch sehr attraktiv. „Hamburg ist ein großes Schaufenster für uns als Reederei. Hier kommen einfach sehr viele Menschen direkt ans Wasser und können die Schiffe sehen“, sagte Michael Zengerle, Geschäftsführer der Reederei MSC, die am Sonntag die „MSC Splendida“ in Hamburg zeigte.

Der Hamburger Hafen ist einer der drei größten deutschen Häfen im Kreuzfahrtgeschäft. Zwar musste die Hansestadt in diesem Jahr einen Rückgang um 29 Schiffsbesuche von 189 auf 160  verzeichnen, dennoch  werden wie in Kiel und Rostock die Schiffe immer größer. So hat die Reederei MSC mit der „MSC Splendida“ eines ihrer Flaggschiffe nach Hamburg geschickt. „Hamburg und Kiel sind für uns die wichtigsten Häfen in Deutschland. Und das werden sie auch bleiben“, sagte Zengerle. Die Verlegung eines größeren Schiffes nach Kiel ist für die kommenden Jahre in Planung.

Nach dem Auslaufen der „MSC Splendida“ und der „Queen Mary 2“ endete am Sonntag das Schiffsspektakel in Hamburg. Weitere Schiffe waren die „Europa“ und die „Costa NeoRomantica“, die an dem Wochenende ebenfalls in Hamburg festmachten.

Die Cruise Days wurden 2008 erstmals abgehalten. 2015 gab es diese Veranstaltung zum fünften Mal. Sie wurde erstmals mit der Fachmesse Seatrade Europe zusammengelegt, zu der in dieser Woche Fachleute der Kreuzfahrt-Branche in Hamburg waren.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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