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Kurden und Türken demonstrieren

Bahnhof Dammtor Kurden und Türken demonstrieren

Eine Anti-Terror-Kundgebung von Türken und eine Gegendemonstration von Kurden und linken Gruppen stellen die Hamburger Polizei am Sonntag vor große Herausforderungen.

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Für Frieden für die Türkei und für Europa gehen am Sonntag Demonstranten auf die Straße.

Quelle: dpa

Hamburg. Vor dem Hintergrund der jüngsten Terroranschläge und des Kurdenkonflikts wollen die von der Polizei als national-konservativ bezeichneten Türken ab 16 Uhr am Dammtorbahnhof Frieden für die Türkei und für Europa fordern. Es werden etwa 1000 Teilnehmer erwartet, sagte ein Polizeisprecher.

Etwa ebensoviele Gegendemonstranten wollen sich bereits um 14 Uhr am Bahnhof Sternschanze versammeln und von dort zum türkischen Generalkonsulat ziehen. Sollten die beiden Demonstrationen aufeinandertreffen, könnte es nach Einschätzung der Polizei zu Ausschreitungen kommen. Zu der türkischen Kundgebung werden den Angaben zufolge auch Teilnehmer erwartet, die sich als „vaterlandsliebend“ bezeichnen. Die Gegendemonstranten sprechen von „Faschisten“. „Das ist schon ein bisschen emotionsbeladen“, erklärte der Polizeisprecher.

Türkische Nationalisten wollen am Sonntag auch in mehreren anderen deutschen Städten demonstrieren. So hat in Köln die Organisation „AYTK“ einen „Friedensmarsch für die Türkei“ mit 5000 Teilnehmern angemeldet. Ein Bündnis anderer Migrantenorganisationen, darunter Kurden und Armenier, werfen ihr vor, der türkischen Regierungspartei AKP nahezustehen.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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