16 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Seenotkreuzer wird ersetzt

Laboe Seenotkreuzer wird ersetzt

Geburtstag feiern nicht nur die Seenotretter selbst, sondern auch der Laboer Seenotkreuzer „Berlin“, der am 29. Mai 30 Jahre alt wurde und damit schon fast zum alten Eisen gehört: „Alle 30 Jahre tauschen wir unsere Einsatzboote“, so Vormann Michael Müller.

Voriger Artikel
Auch nach 150 Jahren sehr gefragt
Nächster Artikel
Wetter behindert Löscharbeiten

Michael Müller (47,von links), Holger Budig (46), Henry Hildebrandt (53), Jürgen Rupp (49) und Dirk Göttsch (44) arbeiten auf dem Seenotrettungskreuzer „Berlin“ in Laboe.

Quelle: Michael Kaniecki

Laboe. Trotz guter Pflege, vieler Umbauten und mit einer Technik, die immer den neusten Standards entspricht, geht das 27,5 Meter lange und 6,53 Meter breite Boot in ein bis zwei Jahren nicht mehr in See. Dabei sieht man dem Kreuzer das Alter nicht an. „Es ist das wohl gepflegteste Boot der 27-Meter-Klasse“, lobt Heinz Herrmann von der Retter-Einheit aus Kiel-Schilksee. Aber der für rund zehn Millionen Euro neu gebaute Seenotretter derselben Klasse wird einige nützliche Neuerungen mitbringen: Die Brücke wird nicht mehr offen sein, sondern ein abgeschlossener Raum mit einem Zusatzplatz für einen Einsatzkoordinator. Außerdem soll eine Wärmebildkamera die Suche von Personen unterstützen. Und auch der Versorgungsraum wird separiert von dem Besatzungsraum. Derzeit wird der „Sozialraum“ des Bootes bei Einsätzen in kürzester Zeit zum Versorgungsraum umgebaut. Die 23 Knoten schnelle „Berlin“ wird vermutlich an Privatpersonen oder ins Ausland verkauft.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Seenotretter feiern Jubiläum
Foto: Seenotretter im Einsatz.

Der Helikopter des Marinefliegergeschwaders Fünf aus Nordholz schwebt vor der Stander Bucht beängstigend nah über dem Laboer Seenotkreuzer „Berlin“.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Schleswig-Holstein 2/3