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Land nimmt Millionen durch Aufdeckung ein

Schwarzarbeit Land nimmt Millionen durch Aufdeckung ein

Durch erfolgreiche Kontrollen im Kampf gegen Schwarzarbeit hat Schleswig-Holstein 2013 und 2014 insgesamt 6,5 Millionen Euro an Steuermehreinnahmen erhalten. Nach Angaben des Finanzministeriums wurden in diesem Zeitraum durch die Zusammenarbeit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und der Steuerfahndung 488 Fälle aufgedeckt.

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Durch erfolgreiche Kontrollen im Kampf gegen Schwarzarbeit hat Schleswig-Holstein 2013 und 2014 insgesamt 6,5 Millionen Euro an Steuermehreinnahmen erhalten.

Quelle: dpa

Kiel. Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) hat in diesem Zusammenhang ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) zur Schwarzarbeit begrüßt. „Es wäre doch hanebüchen, wenn jemand, der anderen bewusst schadet, davon auch noch profitieren würde“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Gesellschaft lebe von Solidarität und von fairem Umgang miteinander. „Abermals macht das Gericht deutlich: Schwarzarbeit lohnt sich nicht.“

Der BGH hatte entschieden, dass Auftraggeber im Falle von Schwarzarbeit bei Pfusch kein Geld zurück verlangen können. Die Karlsruher Richter begründeten ihr am Montag veröffentlichtes Urteil (Az.: VII ZR 216/14) mit dem gesetzlichen Verbot der Schwarzarbeit. Damit scheiterte ein Privatmann, der für Dachausbauarbeiten schwarz 10 000 Euro bezahlt hatte. Wegen Mängeln forderte er von dem Handwerker hinterher 8300 Euro zurück. Er hatte beim Oberlandesgericht (OLG) Celle als Vorinstanz recht bekommen.

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